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Magische Orte der Kraft

Ein Ort der Kraft und der Ruhe: Die Wilpartinger Kirche mit Taufkapelle.  Fotos Gilg
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Ein Ort der Kraft und der Ruhe: Die Wilpartinger Kirche mit Taufkapelle. Fotos Gilg

"Magisches Oberbayern - Wandern zu Orten der Kraft" heißt das Buch aus dem die Autorin Dorothea Steinbacher in Zusammenarbeit mit der örtlichen Buchhandlung "Die Schatzinsel" im Rahmen der 23. Literaturtage im Vortragsraum des VHS-Hauses las.

Bad Aibling - Dorothea Steinbacher begann ihre bebilderte Wanderung, bei der sie auf der Suche nach magischen, kraftspendenden und ruhigen Orten war, auf dem Parkplatz am Königssee. Beendet hat sie die Wanderung in der Landeshauptstadt München an der Theatinerkirche und bei den vier Löwen vor der Residenz.

Magisch sind nach Meinung der Autorin und Journalistin Steinbacher unter anderem Reliquien in den Kirchen, aber auch heilsame Wasser und Orte der Kraft. Sie sprach von der Suche nach Strahlen, der Erdenergie und Kultorten. Bereits am Anfang des Wanderweges waren auf dem Parkplatz am Königssee, an einem uralten Felsen und am anschließenden Obersee geheimnisvolle Felszeichnungen aus grauer Vorzeit, so genannte Schutzzeichen, zu sehen.

Eine Fundgrube an magischen Orten ist der geheimnisvolle Untersberg mit seinen Höhlen, wo Kaiser Karl ruhen soll und auf den Zeitpunkt seiner Wiederkehr wartet. Angeblich sollen am Untersberg auch schon Menschen spurlos verschwunden sein. Ausführlich berichtete Steinbacher über das Lattengebirge mit der von Sagen umwobenen steinernen Agnes und dem Blick auf die schlafende Hexe. Starke Energieorte und Kultstätten seien im Bereich von Karlstein, das zu Bad Reichenhall gehört, mit seinem Pankratzkirchlein und der Burgruine festgestellt worden.

Besondere magische Kräfte soll der Schlupfstein von St. Wolfgang (zwischen Altenmarkt und Obing) bei Rabenden haben. Der Stein könne, so Steinbacher, bei Rückenschmerzen und Kinderlosigkeit helfen. Zu sehen ist in dem Kirchlein auch die Sitzbank des heiligen Wolfgang und sein Fußtritt.

Ein bekannter Schlupfstein kann bei Wanderungen am Klobenstein an der Tiroler Achen gefunden werden. Unweit davon liegt die Entenlochklamm, die auf dem Schmugglerweg erreicht werden kann. Interessantes berichtete Steinbacher über das Priental, die dort zu findende Kettenkapelle und den Schossrinnwasserfall.

Allen Besuchern war das Bild von Wilparting mit seiner Kirche und Veitskapelle mit dem in der Nähe befindlichen Marinibründl bekannt. Doch nicht alle kannten die auf dem Weg nach Niklasreuth befindliche Aniuskapelle und das nach dem Heiligen benannte Brünnlein.

Zahlreich sind auch die Wanderungen rund um den Starnberger- und Ammersee, bei denen die Ruinen von Karlsberg, die Petersbrunner Kapelle und die "drei Bethens Oberbayern" in St. Alto, die in einigen Stunden leicht zu erreichen sind.

Die fast zweistündige Wanderung mit Dorothea Steinbacher endete mit Lichtbildern von München in der Frauenkirche, dort wo der Teufel im Zorn seinen Fußabtritt hinterließ. Ob die Berührung der Nasenspitze der vier Löwen vor der Residenz ihr die erhoffte Kraft und Vitalität brachte, war nicht zu erfahren, konnte aber vermutet werden. og

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