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1600 Quadratmeter für Schnittgut, Kies und Humus

Lösung auf Zeit: Bruckmühler Bauhof bekommt am Göttinger Ortsrand einen Lagerplatz

Der Bruckmühler Bauhof kann an der Abzweigung von der Waither Straße zur zweiten Mangfallbrücke im Ortsteil Götting auf 1600 Quadratmetern eine Lagerfläche einrichten.
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Der Bruckmühler Bauhof kann an der Abzweigung von der Waither Straße zur zweiten Mangfallbrücke im Ortsteil Götting auf 1600 Quadratmetern eine Lagerfläche einrichten.

Über eine neue Lagerfläche für den gemeindlichen Bauhof waren sich die Räte in der jüngsten Sitzung des Bruckmühler Marktauschusses schnell grundsätzlich einig. Auch der von der Bauverwaltung vorgeschlagene Platz am westlichen Ortsrand von Götting stieß nach kurzer Beratung auf breite Zustimmung.

Bruckmühl – Unterschiedliche Sichtwiesen traten aber bei der Frage zur Einfriedung oder Einzäunung des künftigen Lagerplatzes auf. Am Ende verständigte sich das Gremium einstimmig auf einen optischen Kompromiss mit sogenannten Beton-Legosteinen.

Nach Erläuterung von Markus Schwinghammer aus der Bauverwaltung löste der Wegfall des unwirtschaftlich gewordenen Lagerplatzes an der Rudolf-Diesel-Straße und der Platzmangel auf dem Bauhofareals die Suche nach einer neuen Alternative aus.

Auf der neuen Ausweichfläche sollen primär Holz- und Strauchschnittgut bis zum Häckseln und dessen Verkauf sowie sauberer Kies und Humus für Bauhof-Maßnahmen im Gemeindegebiet zeitlich begrenzt zwischengelagert werden. Nach positiven Bewertungen der Unteren Bauaufsichtsbehörde des Landratsamtes Rosenheim sowie des gemeindlichen Sachgebiets Wasserrecht kristallisierte sich das Gemeinde-Grundstück an der Abzweigung von der Waither Straße zur zweiten Mangfallbrücke auch nach rechtlicher Bewertung (als sonstiges Vorhaben im Außenbereich) als beste umsetzbare Lösung heraus.

+++ Mehr Informationen aus dem Mangfalltal finden Sie hier. +++

Das Herrichten des Areals samt benötigtem Baumaterial kann laut Gemeindeverwaltung durch den Bauhof in Eigenregie durchgeführt werden. Nach Bewertung von Bürgermeister Richard Richter (CSU/PW) bietet sich der im Eigentum der Marktgemeinde befindliche Platz aufgrund seiner Größe von 1600 Quadratmetern, der kurzen Transportwege und der guten Verkehrsanbindung „geradezu optimal an“. OLB-Rat Richard Linke bemängelte die geplante Einzäunung des Lagerplatzes. Für ihn wäre ein „offener Platz“ besser. Klar war für den OLB-Rat auch, dass dadurch Götting sicherlich nicht hübscher werde. „Dies hat gerade in der jüngsten Zeit die Nutzung als Holzlager gezeigt“, so Linke. Wichtig war ihm, dass der Lagerplatz nur für eine temporäre Nutzung eingerichtet wird.

Beim Thema Grundstückseinfriedung brachte Grünen-Rat Stefan Mager einen begrünten Erdwall ins Gespräch. Für den Bürgermeister war bei dieser Lösung der Flächenverbrauch zu groß. Er sprach sich vielmehr für den Einsatz sogenannter Beton-Legosteine im „Baukastensystem“ aus. Dadurch könnten auch Material-Anschüttungen getätigt werden. Dieser Vorschlag stieß beim Plenum auf Zustimmung.

Josef Staudt (SPD/PU) brachte zum Abschluss der Sacherörterung noch einen gänzlich anderen Aspekt aufs Tablett. „Aufgrund fehlender Parkplätze im Gemeindebereich parken Lkw immer mehr auf innerörtlichen Straßen, wie zum Beispiel im Ortsteil Sonnenwiechs. Um dem entgegenzuwirken, könnten wir bei freien Lagerplatzkapazitäten in Götting ja diese den Truckern zur Kurzzeitnutzung anbieten“, so der Rat.

Diese Argumentation stieß wiederum bei Bürgermeister Richter auf offene Ohren: „Das Thema können wir gern mal bei passender Gelegenheit angehen.“

Schließlich sprach sich der Marktausschuss einstimmig für den vorgeschlagenen Platz als Standort für eine „dauerhafte Lagerfläche“ aus. Die Einfriedung soll versuchsweise erst einmal auf zwei Seiten mit Beton-Legosteinen erfolgen.

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