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Was steckt hinter dem Tempel?

„Lieblingsort“ seit 20 Jahren – Was der Aiblinger Monopteros mit einer Verspätung von zwei Jahrzehnten nun bekommt

Berufsschulleiter Jürgen Ersing (links), Bürgermeister Stephan Schlier (Mitte) und Initiator Rudolf Götzfried. Bettinger
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Berufsschulleiter Jürgen Ersing (links), Bürgermeister Stephan Schlier (Mitte) und Initiator Rudolf Götzfried.
  • VonNicolas Bettinger
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Viele Aiblinger schätzen ihren antiken Tempel als attraktiven Aussichtspunkt mit Alpenblick. Doch das 2002 errichtete Bauwerk war bislang nicht ganz vollständig. Was hinter dem Monopteros steckt und warum sich die Verantwortlichen nun nach 20 Jahren nochmal versammelten.

Bad Aibling – Die Bad Aiblinger kennen ihren Tempel am Zeller Berg. Für viele ist der Monopteros – bezeichnet einen kleinen Tempel aus der Antike – seit 2002 ein beliebter Ort zum Verweilen mit Alpenblick. Doch nur die wenigsten dürften wissen, woher das Gebilde eigentlich stammt oder wer es warum errichtet hat.

Hinweistafel kommt nicht ganz pünktlich

Nicht ganz pünktlich, genauer gesagt mit einer Verspätung von 20 Jahren, trafen sich nun die Verantwortlichen, um ganz offiziell – zwei Jahrzehnte nach Errichtung – eine Hinweistafel zu enthüllen. „Dieser Monopteros – Projektarbeit von Schülern der Berufsschule Bad Aibling “, ist nun am Boden des Tempels zu lesen.

Die neue Hinweistafel mit alten Informationen.

Im Jahre 2002 errichteten 28 angehende Zimmerer der Berufsschule Bad Aibling in 800 Arbeitsstunden das seitdem beliebte Bauwerk. Der Initiator und damalige Berufsschullehrer Rudolf Götzfried regte damals eine Hinweistafel an, jedoch kam es nie dazu. „Es hat einfach 20 Jahre nicht geklappt“, sagte er nun vor Ort und sorgte damit für lautes Lachen.

Der heute 80-jährige Bauingenieur hatte sich die Projektarbeit damals ausgedacht, inspiriert von den antiken Tempeln im Englischen Garten oder im Nymphenburger Schlosspark in München. Der etwa sechseinhalb Tonnen schwere Säulentempel wurde damals im Bad Aiblinger Bauausschuss genehmigt.

Keitz, Schwaller und jetzt Schlier

Damals war Altbürgermeister Dr. Werner Keitz bereits 2001 Befürworter der Maßnahme, Altbürgermeister Felix Schwaller war beim Richtfest anwesend, der aktuelle Bürgermeister Schlier konnte die Enthüllung der Tafel nun endgültig vollziehen. Als „Geheimtipp“ und „Lieblingsort“ vieler Aiblinger bezeichnete er den Monopteros. Das Bauwerk sei nun auch mit Hilfe der Hinweistafel eine „gute Werbung“ für die Berufsschule. „Auch heute sind handwerkliche Berufe sehr wichtig“, richtete Schlier seine Worte an einige Zimmerer-Schüler, die zur Enthüllung gekommen waren.

Mit Alpenblick ein beliebter Ort: Der Monopteros.

„Es ist schön, dass es diesen tollen Ort hier gibt“, sagte Schlier und versprach, dass die Stadt auf das Bauwerk aufpassen werde. Schulleiter Jürgen Ersing dankte der Stadt und vor allem Rudolf Götzfried für sein Engagement. „Dass dies nun in diesem Jahr klappt, passt wunderbar dazu, dass unsere Schule heuer 150 Jahre alt wird“, so Ersing.

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