Liaba Osterhas, hofendlich kimst! – Seppi aus Berg macht sich Sorgen um den Osterhasen

Vier der jungen Berger Schauspieler: Seppi Huber, Kathi Stürzer, Elisabeth Huber und Magdalena (Lenerl) Baumgartner (von links).

Seppi Huber aus Berg bei Ostermünchen hat dem Osterhasen einen Brief geschrieben. Nicht etwa, weil er sich ein großes Osternest wünscht. Nein. Der Achtjährige macht sich Sorgen um den Osterhasen. Denn wie wohl mag es ihm ergehen, jetzt, wo das Corona-Virus eine Gefahr für Mensch und Tier ist.

Tuntenhausen – Wie es Meister Lampe geht, beschäftigt die Berger Kinder schon seit einer ganzen Weile. Und so haben sich die kleinen Theaterer Thomas, Sebastian, Kathi und Andreas Stürzer, Anna-Maria, Magdalena und Hansi Baumgartner sowie der Seppi mit seinen Geschwistern Elisabeth und Anna-Maria Huber ein Theaterstück ausgedacht.

Die Kindertheaterer aus Berg

Die Kinder sind zwischen sieben und zwölf Jahren alt und in Berg für ihre schauspielerischen Künste schon bestens bekannt. Im vergangenen Jahr führten sie die Geschichte „Der verrückte Professor und sein Nachbar“ auf. Die Einladungen zur Uraufführung in der Garage der Stürzers brachten sie selbst von Haus zu Haus.

Aktuelles Stück dreht sich um Corona

In diesem Jahr nun wollten sie eigentlich ganz aktuell auf die Corona-Situation reagieren und fragten sich, was denn wohl passieren würde, wenn ausgerechnet der Osterhase – gespielt von Andreas – krank wird?

Der Papa rettet den Osterhasen

„Dem geht es nämlich nicht gut, weil er ein schlechtes Ei gegessen hat“, erzählt Seppi. Doch zum Glück kommt ein Bua – der Hansi – in Osterstaedt vorbei. Und als er bemerkt, dass der Osterhase krank ist, holt er seinen Vater zu Hilfe. Und so findet das Theaterstück der Berger Kinder ein glückliches Ende.

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Doch wie ist es nun im richtigen Leben? Das wollte Seppi dann doch genauer wissen und hat dem Osterhasen deshalb einen Brief geschrieben.

Proben ruhen wegen Corona

Die Proben zum Berger Osterstück ruhen aufgrund der Ausgangsbeschränkungen nun schon seit drei Wochen. Und aufgeführt wird es wohl auch nicht mehr. Aber vielleicht lassen sich die Kinder ja eine neue Geschichte einfallen.

Osterbräuche werden gepflegt

Seppi und seine Schwestern beschäftigen sich daheim, schreiben sich Briefe, basteln, malen oder spielen im Garten. Und damit sie auch in diesem seltsamen Corona-Jahr ein schönes Osterfest feiern können, brachten sie die Palmbuschen zur Kirche, färbten Ostereier und buken zusammen mit ihrer Mama ein süßes Osterlamm.

Er wird schon kommen

Am Sonntag feiern die Hubers daheim einen privaten Gottesdienst. Danach dürfen die Kinder im Garten nach Osternestern suchen. Ob sie wohl welche finden? „Ich denke schon, dass der Osterhase kommt“, ist Mama Katharina Huber zuversichtlich.

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