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LESERFORUM

Letzte Aussicht bald verbaut?

Leserbrief zum Beitrag über die Baupläne am Mareisring in Feldkirchen im Lokalteil:

Geht es nach dem Willen einer Mehrzahl der Feldkirchener Gemeinderäte, wird es wohl bald auch eine der letzten schönen Aussichten auf das Ortszentrum von Feldkirchen nicht mehr in dieser Form geben. Denn nach Änderung des Bebauungsplans ist dort, wo bisher ein kleiner Bürgerpark angedacht war, nun ein größeres Wohnhaus für Kindergärtnerinnen geplant. Viele Spaziergänger und Senioren aus dem nahen Altenheim nutzen diesen Weg am Mareisring gern für ihre Runde und genießen die schöne Aussicht auf Feldkirchen und die Berge. Am Wochenende kommen zudem viele Radfahrer hinzu, die den Radwanderweg Via Julia nutzen, der an dieser Stelle vorbeiführt. Eigentlich der perfekte Platz für Parkbänke und einen Tisch zum Brotzeitmachen. Doch leider scheint in der heutigen Zeit das Thema Nachverdichtung und Gewinnmaximierung immer wichtiger zu werden. Sicher müssen wir achtgeben, nicht immer neue Flächen zu verbauen und den Platz innerorts so gut wie möglich zu nutzen. Doch leider wird dabei manchmal das Wichtigste vergessen, nämlich das Wohl der Menschen, die hier wohnen. Denn wer fühlt sich schon wohl, wenn er beim Blick aus dem Fenster nur noch die Wand vom nächsten Wohnblock sieht, und im Winter keine Sonne mehr in der Wohnung hat, weil das Nachbarhaus bis auf den letzten Meter an der Grundstücksgrenze steht. Dort, wo bisher Omas kleines Häuschen stand, werden Wohnanlagen mit Tiefgaragen zwischen die Nachbarhäuser gezwängt und trotzdem sind die Straßen danach noch mehr zugeparkt als zuvor.

Michael Schmuck

Feldkirchen

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