Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Abnahme der Leistungsspange bei der Jugendfeuerwehr

"Leistungsspange" durch Teamarbeit erhalten

OVB
+
Jeder Handgriff musste passen beim Löschangriff, jeder Fehler kostet Zeit und Punkt.

Schönau - Die höchste Auszeichnung, die es in der Jugendfeuerwehrzeit gibt, die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr, schafften vier Mannschaften aus dem Landkreis am Wochenende in Schönau.

Es war kein leichtes Unterfangen, die fünf Stationen zu bewältigen.Die Jugendfeuerwehren von Flintsbach 1, Flintsbach 2, Hohenthann und Schönau stellten sich der Aufgabe, den feuerwehrspezifischen "Fünfkampf" zu bewältigen. Dazu wünschte ihnen Kreisjugendwart Manuel Pöhmerer viel Glück. Nach einer viertelstündigen "Fragestunde" wurde die Fitness der Feuerwehrjugend mit Staffellauf und Kugelstoßen auf eine harte Probe gestellt, bevor es zum Vortragen eines Löschangriffs und dem Auslegen einer Schlauchleitung (120 Meter Länge) als "Schnelligkeitsübung" ging.

Kritisch beobachtet wurde das Ganze vom Abnahmeberechtigten Michael Matschi (Mühldorf), unterstützt von den Schiedsrichtern Jörg Benkel, Max Goldbrunner, Herbert Lunghammer, Andreas Hildebrand und Franz Rieder. Die zwischen zwölf und 18 Jahre alten jungen Feuerwehrler hatten sich auf diesen Tag ausgiebig vorbereitet.

Schnelligkeitsübung: "Auf die Plätze, fertig, los!" hieß es hier für die Schönauer Truppe.

Bei den Schönauern füllten drei Jugendliche die Gruppe in dem Bewusstsein auf, dass sie kein Abzeichen erhalten können, da sie zu jung sind (unter 15). "Trotzdem gab jeder sein Bestes", so Pöhmerer. Auch viele junge Mädchen waren aktiv dabei, sehr zur Freude des Kreisjugendwartes: "Über ein Drittel der jungen Feuerwehrler sind Mädchen", so Pöhmerer. Sie bewähren sich in den mittlerweile 85 Jugendfeuerwehren, die es im Landkreis Rosenheim bereits gibt. Gerade in Jugendteams würden die Jugendlichen auf die so wichtige ehrenamtliche Tätigkeit vorbereitet, die Brände löscht, Unfallopfer versorgt und Orkanschäden beseitigt. Diese Menschen seien unverzichtbar für die schnelle Hilfe an jedem Ort unseres Landkreises, so Pöhmerer. Und er konnte auf die in Schönau kämpfenden Teams stolz sein: Die Theorie war gut gelernt und auch die beiden leichtathletischen Disziplinen schafften alle trotz drückender Hitze. Und dass sich die jungen Feuerwehrler auch mit Druckschläuchen, Kuppeln und einem vorgetragenen Löschangriff auskennen, zeigten sie anschließend. Die große Wertschätzung der Feuerwehr war dann auch bei der Siegerehrung zu erkennen: Zweiter Bürgermeister Quirin Stürzer sprach Grußworte an die Floriansjünger und auch Otto Lederer unterbrach einen anderweitigen Termin, schaute kurz vorbei und sah so, dass am Ende zehn Jugendliche aus Hohenthann, 14 aus Flintsbach und sechs aus Schönau ihre "Leistungsspange" erhielten. Durch die Abnahme der Leistungsprüfung der DJF erhielten des Weiteren fünf Jugendliche aus Flintsbach die "Jugendflamme Stufe 3".

ws/Mangfall-Bote

Mehr zum Thema

Kommentare