„Lauta Guads“ aus der Region – So lief der erste Frischemarkt in Bad Feilnbach in der Corona-Zeit

„Lauta Guads“ aus der Region: Ute Preibisch und Anna Stadler mit den Händlerinnen Kathi Willerer und Leni Rödig (von links) bei der gelungenen Regional-Markt-Premiere auf dem Bad Feilnbacher Rathausplatz. Strim

„Die Idee für einen Regionalmarkt ist hervorragend angenommen worden“, resümiert Ute Preibisch, die Leiterin der Kur- und Gästeinformation Bad Feilnbach. 22 Händler boten mit Abstand und Mund-Nasen-Schutz ihre Waren feil. Die Kunden nahmen das Angebot dankbar an und kamen in Scharen.

Bad Feilnbach – „Lauta Guads“ – der Slogan am Stand von Kathi Willerer und Leni Rödig aus Dettendorf war zutreffend für den ersten Regionalmarkt auf dem Bad Feilnbacher Rathausplatz.

Besucher und Fieranten waren glücklich darüber, in Corana-Zeiten wieder Flair und Stimmung eines typischen Marktes genießen zu können. Vor allem für viele Standlbetreiber war es die erste heiß ersehnte Attraktion, die ganz bewusst in Bad Feilnbach standfand.

Beim Fachsimpeln: Agnes Pfeiffenthaler und Marcela Mahler (von links).

Endlich kann man sich wieder treffen

Endlich wieder raus und dem Gegenüber beim Ratschen in die Augen sehen zu können, empfanden einheimische und auswärtige Gäste als Segen. Die derzeit geltenden Abstands- und Hygieneregeln hielten sie selbstverständlich ein.

Corona-Pandemie wirkt nicht negativ auf den Markt

„Die Idee für einen Markt ist hervorragend angenommen worden. Das Konzept ist auch unter Coronabedingungen aufgegangen“, freuen sich Ideengeberin Ute Preibisch, die Leiterin der Kur- und Gästeinformation, ihre Kollegin Anna Stadler, Marktexpertin Agnes Pfeiffentaler und Tatjana Mahr vom Bauamt beim Flanieren über den Dorfplatz.

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Frisch und regional

An 22 Ständen wurden 100 Prozent regionale, frische und saisonale Produkten angeboten. Die Standler trugen Mund-Nasen-Schutz oder hielten ausreichend Abstand zum Kunden. Sie informierten über die Ware, deren Herkunft und Weiterverarbeitung.

Das war in Bad Feilnbach geboten

Mit dabei waren bei der Auftaktveranstaltung unter anderem Monika Heiß und Waltraut Poll aus Neubeuern mit ihrem Wal-nuss-Stand, Hansi Seebacher von der Naturkäserei Tegernseer Land in Kreuth sowie Hoflädenbetreiber aus dem Bad Feilnbacher Gemeindebereich.

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Sie und andere Fieranten mit frischem Gemüse und Obst, Säften, Likören, Edelbränden, Essig, Ölen, Tinkturen, Marmeladen und Honig, Seifen, Zirbelprodukten, frisch geräuchertem Fische oder Pflanzen einer traditionsreichen Bad Feilnbacher Gärtnerei waren beliebte Anlaufpunkte. Ebenso eine Fierantin mit Tonhühnern aus der eigenen Werkstatt.

Eine Holzkuh als Attraktion für Kinder

Als eine besondere Attraktion erwies sich ein braves Rind von Stefanie Adeili, Projektmanagerin der „Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein. Hier erfuhren die Kinder, dass eine Kuh nicht lila ist und aus ihrem Euter Milch gezapft werden kann. Nicht zu kurz kamen auch Feinschmecker, die sich selbstgebackenes Brot, Schmalznudeln oder ein Schmankerl vom Stand eines heimischen Metzgereibetriebes schmecken ließen.

Der Regionalmarkt soll künftig an jedem ersten Samstag im Monat stattfinden – voraussichtlich bis November. Über die künftige Marktgestaltung soll Umfrage unter www.bad-feilnbach.de/wochenmarktumfrage Aufschluss geben.

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