Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Stattdessen Anböschung - "Alles andere unverhältnismäßig"

Landratsamt: Mauer muss nicht zurückgebaut werden

Bad Aibling - Der Aiblinger Stadtrat hat Nein gesagt, doch das Landratsamt Rosenheim teilte die harte Linie des Gremiums nicht: Die ohne Genehmigung errichtete 70 Meter lange und 3,50 Meter hohe Mauer bei einem Handwerksbetrieb in Thalacker muss nicht abgerissen werden. Das teilte Stadtbaumeister Andreas Krämer am Ende der jüngsten Hauptausschusssitzung mit.

Wie berichtet, hatten die Aiblinger Kommunalpolitiker sich im September mit 18:6 Stimmen geweigert, den Bau, der im Zuge der Erweiterung einer Produktionshalle errichtet worden war, nachträglich zu genehmigen.

Das Landratsamt berücksichtigte aber, dass der Bauherr besagte Halle auf Wunsch des Stadtrates tiefer als zuvor geplant in das Gelände hineingebaut hatte. "Laut ursprünglicher Genehmigung hätte er diesen Höhenunterschied durch eine Böschung ausgleichen müssen", so ein Sprecher der Behörde auf Anfrage unserer Zeitung. Stattdessen sei die Mauer errichtet worden.

Das Landratsamt verzichte aber auf eine Beseitigung. Stattdessen muss die Mauer nun angeböscht, mit Pflanzsteinen schräg verblendet und begrünt werden. Zwischen Halle und Steinen bleibe eine ebene Fläche, da dort die Rigolen zur Regenwasserversickerung verlegt sind. Alles andere wäre, so das Landratsamt, "unverhältnismäßig und eventuell auch statisch ein Problem". Denn das oberhalb der Mauer gelegene Feld wird, wie berichtet, landwirtschaftlich stark genutzt. el

Kommentare