Kurze Wege, flexible Praxisgrößen und gute Vernetzung

Martina Auer
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Martina Auer

Ein Aufbau auf ein bestehendes Gebäude ist stets anspruchsvoller als ein Neubau.

Man muss sich an Gegebenheiten des Bestands anpassen und mit wesentlich mehr Know-how aufwarten. Am Kellerberg müssen wir auf viele Einschränkungen, die die Statik betreffen, reagieren. Ein Gesundheitszentrum haben wir als Bauherr nie ausgeschlossen. Intern haben wir verschiedenste Nutzungskonzepte geprüft, darunter immer auch ein Gesundheitszentrum/Praxen. Dem Stellplatzschlüssel dafür gerecht zu werden, ist aus Bauherrnsicht ebenfalls viel schwieriger als etwa bei Einzelhandel oder Büroräumen. Das schreckt natürlich erst mal ab. Wir haben uns aber entschlossen, diese Schwierigkeit auf uns zu nehmen, um ein dauerhaftes, nachhaltiges Nutzungskonzept darstellen zu können.

Wie sehen Ihre Idealvorstellungen dafür aus?

Ideal für die Ärzte ist unserer Ansicht nach das Zusammenspiel von Wohnen und Arbeiten. Falls sich einige der Ärzte entscheiden, auch im Haus zu wohnen, so können wir kurze Wege bieten. Gleiches gilt für Bewohner, die die medizinische Versorgung direkt vor der Türe haben. Da die Wohnungen barrierefrei errichtet werden, gehen wir davon aus, dass sie auch für Senioren von großem Interesse sein können. Die 13 Wohnungen bieten durch unterschiedliche Größen und Grundrisse Wohnraum für alle Bedürfnisse. In den Praxen haben die Ärzte die Möglichkeit, sich bei Einteilung und Größe der Praxen einzubringen. Mit dieser planerischen Flexibilität möchten wir optimal ausgenutzte, moderne und helle Grundrisse bieten, die sowohl für Ärzte als auch Patienten einen Mehrwert mitbringen. Patienten können bequem in der Tiefgarage parken und mit dem Aufzug in die jeweilige Etage fahren. Ziel ist es, unterschiedliche Fachrichtungen im Haus zu platzieren, sodass gegebenenfalls eine direkte Überweisung an Kollegen möglich ist.

Welche Rolle spielt für Sie bei der Realisierung die Zusammenarbeit mit der Alpenpraxis?

Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem Team. Herr Reichl und Herr Kreitmeier sind diesbezüglich bestens vernetzt im Landkreis und bringen großes Wissen und Erfahrung in der Besetzung von Ärztehäusern mit. Dieses Know-how stellt einen Mehrwert für die zukünftigen Ärzte in den Kellerberg-Terrassen dar.

Stehen weitere Nutzer schon fest?

Die Vermarktungsphase für das Gewerbe beginnt ab sofort. Bei den Wohnungen gehen wir zum Jahreswechsel auf den Markt. Interview Eva Lagler

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