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„Es ist eine Katastrophe“

Bad Aibling: Kritik an Situation für Radler in der Grassinger-/Ebersberger Straße

Die Radler sind auf dem Radweg auf der Ebersberger Straße in beide Richtungen unterwegs. Martina Thalmayr (Grüne) sprach diese Verkehrssituation im Ausschuss für Klimaschutz, Stadtentwicklung und Gesamtverkehrsplanung an: „Wir müssen da ran. Wir können nicht warten, bis es kracht.“
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Die Radler sind auf dem Radweg auf der Ebersberger Straße in beide Richtungen unterwegs. Martina Thalmayr (Grüne) sprach diese Verkehrssituation im Ausschuss für Klimaschutz, Stadtentwicklung und Gesamtverkehrsplanung an: „Wir müssen da ran. Wir können nicht warten, bis es kracht.“
  • Ines Weinzierl
    VonInes Weinzierl
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Als „Katastrophe“ bezeichnete Martina Thalmayr (Grüne) die Situation für Radler und Fußgänger an der Kreuzung Grassinger-/Ebersberger Straße in Bad Aibling. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Klimaschutz, Stadtentwicklung und Gesamtverkehrsplanung war das Thema eigentlich gar nicht auf der Tagesordnung.

Bad Aibling – Unter dem Punkt Verschiedenes sprach sie dieses Thema, das ihr unter den Nägeln brannte, an. Ebenso wies sie auf die Situation des Radwegs auf der Ebersberger Straße Richtung Münchner Straße an den Einfahrten der Einkaufszentren hin.

Planer stellen Bericht im Herbst vor

„Wir müssen da ran“, mahnte Thalmayr. Sie erklärte dem Gremium auch, dass sie ihre Tochter und ihren Enkel dort nicht fahren lassen wolle, weil es einfach zu gefährlich sei. Man könne nicht warten, „bis es kracht“, erklärte sie.

Stadtbaumeister Andreas Krämer gab ihr zu „100 Prozent Recht“. Die Stadt Bad Aibling habe aus seiner Sicht „viele Verkehrsprobleme“. Und er ergänzte: „Wenn wir nichts tun, haben wir ein richtiges Problem.“ Er erklärte auch, dass „daran gearbeitet wird. Im Oktober nehmen wir uns diese Stelle vor.“

Überarbeitung gefordert

Aber was heißt das konkret? Ein Zwischenbericht des aktuellen Verkehrskonzepts für die Stadt soll im Oktober seitens des Ingenieurs Dr. Reinhold Baier im Ausschuss „Klimaschutz, Gesamtverkehrsplanung und Stadtentwicklung“ vorgestellt werden, so Krämer auf Anfrage des Mangfall-Boten. Baier ist Büroinhaber des Büros für Stadt- und Verkehrsplanung – BSV aus Aachen.

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Er und sein Team sind seit mehreren Jahren für die Erstellung von Verkehrskonzepten für Bad Aibling verantwortlich, teilt Krämer mit. Unter anderem war Baier auch für die Planung der Nordumgehung und für das Verkehrsmodell am Marienplatz zuständig. Auch Thomas Gems, Leiter der Fachabteilung Tiefbau, gab Thalmayr in der Sitzung Recht – das es dort dringend notwendig sei, aktiv zu werden. Er erklärte aber auch, dass in Bad Aibling an vielen Stellen einfach der Platz fehle.

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