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„KOMM, WIR GEHEN DEINEN WEG“

Konzept der neuen Tuntenhausener Kita „Maria Himmelfahrt“ setzt auf Entwicklungsimpulse

Das Leitungsteam der katholischen Kita „Maria Himmelfahrt“: Josephine Straßer (rechts) leitet die Einrichtung mit Bernadette Huber(rechts) an ihrer Seite.
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Das Leitungsteam der katholischen Kita „Maria Himmelfahrt“: Josephine Straßer (rechts) leitet die Einrichtung mit Bernadette Huber(rechts) an ihrer Seite.
  • VonWerner Stache
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Das neue Kinderhaus in Tuntenhausen ist fast bezugsfertig. Am 13. September soll es als „Katholische Kindertagesstätte Maria Himmelfahrt“ öffnen. Träger wird der Kitaverbund St. Johann Baptist Beyharting sein, wie er es schon für die katholischen Kindereinrichtungen in Ostermünchen und Beyharting ist.

Tuntenhausen – Die Konzeption sieht zwei Kindergartengruppen, eine Krippengruppe und eine Übergangsgruppe vor. „Die Neueröffnung erforderte von allen Beteiligten viel Engagement, verbunden mit der Freude, Neues schaffen zu dürfen“ betont Sabine Suitner-Miller, die Verwaltungsleiterin des Kita-Verbundes.

Junges Team leitet das neue Kinderhaus

Mit dem Leitsatz „Komm, wir gehen Deinen Weg“ möchte die neue Leiterin Josephine Straßer ihr Bild vom Kind zum Ausdruck bringen, aber auch das pädagogische Konzept für die neue Einrichtung für Ein- bis Sechsjährige erläutern. Straßer: „,Komm‘ steht für Anregung und Impulse. ‚Wir gehen‘ steht für Begleiten, Hilfestellungen und Orientierung. ‚Deinen Weg‘ steht dafür, dass das Kind uns zeigt, welchen Weg es geht, und welche Schritte es als nächste in seiner Entwicklung macht.“

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Für Pfarrer Ryszard Basta ist der Name „Maria Himmelfahrt“ treffend, denn: „Maria Himmelfahrt ist ein besonderes Fest, das wir am 15. August feiern“, erklärt er. „In diesem Haus“, so der Pfarrer, „sollen sich die Kinder rundum wohlfühlen, behütet und glücklich sein.“

Geleitet wird das Kinderhaus künftig von Josephine Straßer und Bernadette Huber als stellvertretende Leiterin an ihrer Seite. „Außerdem wollen wir naturverbunden sein“, betont Straßer. Das heiße beispielsweise, jede Woche einmal einen Waldtag ins Programm aufzunehmen. Ohnehin, so betont sie, erhielten die Kinder den Freiraum, den sie benötigen. „Es wird keine dauerhafte Bespaßung geben“, ergänzt Huber. Die Kinder sollen auch Gelegenheit haben, „runterzukommen“ und sich zu entspannen.

„Der Entspannungsraum hilft den Kindern dabei, über den Tag Kraft zu tanken“, so Straßer. Gut und wirksam seien dabei schon kurze Pausen von fünf bis zehn Minuten. Deshalb möchte das Team den Kindern auch vermitteln, dass es in Ordnung ist, wenn sie erkennen und sagen: „Mir ist das gerade zu viel, ich brauch eine Pause.“

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Die Möglichkeit zur Selbstbestimmung und Selbstständigkeit ermögliche es den Kindern, eigenständig Verantwortung zu übernehmen, erklären die Pädagoginnen. Deshalb hat das neue Haus viele Funktionsräume. Kommt das Kind morgens in seiner Stammgruppe an, könnten je nach Personalsituation auch die anderen Räume mit geöffnet werden, sodass die Kinder entscheiden könnten, wonach ihnen der Sinn steht. „Gehe ich heute malen, gehe ich in die Bauecke oder gehe ich in den Entspannungsraum“, beschreibt Straßer. Auch der Waldtag beruht auf freiwilliger Basis.

Eröffnungsfeier am 7. Oktober geplant

„Wir wollen ein teiloffenes Haus sein“, so Straßer. Auch die lebendige Dorfgemeinschaft von Tuntenhausen soll dabei mit einbezogen werden.

Die Krippe hingegen wird ein bisschen geschlossener und nicht ganz so offen sein wie der Kindergarten. „Wir sind aber auch viel draußen, auch mal zusammen mit den Großen“, betont Huber. Aber es bleibe bei den Jüngsten einfach noch familiärer und dem Alter der Krippenkinder entsprechend auch ruhiger. „Kinder im Alter von einem bis zu drei Jahren haben noch andere Bedürfnisse als Kitakinder“, weiß Huber.

Die Eröffnungsfeier der jüngsten Kindertagseinrichtung in der Gemeinde Tuntenhausen wird am 7. Oktober stattfinden, je nach der dann aktuellen Corona-Lage möglicherweise auch verbunden mit einem Tag der offenen Tür.

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