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Einsparen von CO2

Kolbermoor: Kommune plant mehr Fotovoltaikanlagen

Das AWO Haus für Kinder „Kieselsetin“ soll eine Fotovoltaikanlage aufs Dach bekommen.
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Das AWO Haus für Kinder „Kieselsetin“ soll eine Fotovoltaikanlage aufs Dach bekommen.
  • Ines Weinzierl
    VonInes Weinzierl
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Die Mangfallstadt setzt weiterhin auf die Kraft der Sonne: Geschlossen hat das Gremium des Stadtrates jetzt fünf weitere Fotovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden zugestimmt.

Kolbermoor - Die Kosten dieser Maßnahme belaufen sich auf etwa 200.000 bis 250.000 Euro.

Feuerwehr Pullach, Kitas und Sportstätte

Entstehen sollen die Anlagen auf den Dächern der Feuerwehr Pullach – sie soll eine Leistung von rund 20 Kilowattpeak erbringen. Die Amortisationszeit beziffert Klimaschutzbeauftragter Martin Korndoerfer auf etwa zehn Jahre. Des Weiteren soll die Sportstätte am Waldrand eine Anlage erhalzten. Rund zehn Kilowattpeak sind zu erwarten – nach etwa 14 Jahren sollen die Kosten durch die Erträge eingebracht sein.

Es geht auch auf die Dächer die Kindertageseinrichtungen der Stadt: Die größte Anlage mit 48 Kilowattpeak soll aufs Dach der AWO-Einrichtung „Kieselstein“. Die Amortisationszeit beträgt dort in etwa 13 Jahre. Die Mangfallwichtel“ bekommen eine Anlage aufs Dach, die etwa 40 Kilowattpeak leistet – nach zwölf Jahren sind die Ausgaben wieder drin.

Das „Haus für Kinder“ bekommt von der Kindertageseinrichtungen die kleinste mit einer Leistung von 23 Kilowattpeak – nach zehn Jahren hat sie sich amortisiert. Summasummarum ergeben diese fünf neuen Anlagen in etwa 150 Kilowattpeak. Alleine diese fünf Anlagen erzeugen im Jahr etwa 145.000 Kilowattstunden Strom – „das entspricht einem Stromverbrauch von 50 Durchschnittshaushalten“, schreibt Korndoerfer in der Sitzungsvorlage.

1.900 Tonnen CO2 einsparen

Mit dieser Maßnahme komme die Stadt ihren Klimazielen ein gutes Stück näher, bis 2035 Strom weitestgehend aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen. Obendrein werden die Kohlstoffdioxid-Emissionen jährlich von etwa 65 Tonnen vermieden. Gerechnet auf die Lebensdauer der Anlagen – etwa 30 Jahre – sind das etwa 1.900 Tonnen Kohlenstoffdioxid.

Bürgermeister Peter Kloo (SPD) erklärte in der Sitzung, dass man Verträge mit den Trägern abschließen wolle. So könnten die Einrichtungen den Strom günstig nutzen.

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