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Kolpingfamilie spendet über 10000 Euro für soziale Zwecke

Für 60 Jahre Treue zur Kolpingfamilie ehrten Präses Georg Neumaier (links) und Vorsitzender Franz Besel (rechts) Franz Bründl. Davanzo

Bad Aibling – Auf ein ereignisreiches Jahr mit vielen Aktivitäten blickte Vorsitzender Franz Besel bei der Jahreshauptversammlung der Kolpingfamilie Bad Aibling im Paulusheim zurück.

Mehr als 10 600 Euro hat die Kolpingfamilie 2019 für soziale Zwecke gespendet.

Die Palette der Aufzählungen war breit gefächert. Von zwei erfolgreichen Altmaterialsammlungen, einem gelungenen Kinderfasching, einer großen Nachfrage nach dem Nikolausdienst, einem hervorragenden Besuch der Weihnachtsstube am Heiligen Abend und zahlreichen Veranstaltungen mit geselligem Charakter war unter anderem die Rede, als Besel das vergangene Jahr Revue passieren ließ. Chronist Sepp Davanzo wartete zur Abrundung mit vielen Erinnerungsbildern auf.

Als eine der größten He rausforderungen für die Zukunft bezeichnete Besel die Wiederbelebung der Jugendarbeit. Ein erster Ansatz soll ein Schafkopfkurs für junge Leute sein, den Kolping unter der Leitung von Michael Liegl im Frühjahr startet. „Die Jugend für unsere Arbeit zu gewinnen, bleibt ein schwieriges Feld“, so Besel.

Nicht nur mit Blick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen bekannte sich der Vorsitzende dazu, „der politischen Auseinandersetzung in unruhigen Zeiten genügend Raum im Vereinsleben zu geben“. Mit den Versammelten teilte er die Freude, dass Kolping mit Stefan Schlier (CSU), Rudi Gebhart (Parteiunabhängige Wählergemeinschaft) und Petra Keitz-Dimpflmeier (SPD) für den Urnengang am 15. März gleich drei Bürgermeisterkandidaten aus seinen Reihen stellt. „Wir glauben fest daran, dass der nächste Bürgermeister wieder ein Kolpingmitglied ist“, sagte Besel. Sollte es zu einer Stichwahl kommen, wird die Kolpingfamilie am Montag, 23. Februar, zu einer Podiumsdiskussion zwischen den beiden verbliebenen Bewerbern ins Paulusheim einladen.

Nach dem Kassenbericht von Maria Grünwald, die auf geordnete Finanzen verwies, und der einstimmigen Entlastung des Vorstandes konnten mit Anna Höhensteiger und Robert Daiser zwei neue Mitglieder in den Verein aufgenommen werden. Für 60 Jahre Treue zur Kolpingfamilie wurde Franz Bründl geehrt. Auch Theo Anderl, der jahrzehntelang der Truppe der Altmaterialsammler des Vereins angehörte, wurde geehrt.

Präses Georg Neumaier betonte in seinem Grußwort, die Kolpingfamilie könne stolz darauf sein, „dass sie den Geist von Adolf Kolping in unsere Stadt hineinträgt“. Er wünschte ihr, ihren familiären Charakter zu wahren und dialogfähig zu ein. tt

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