Kolpingfamilie Bad Aibling spendet Sammelerlös: Über 2000 Euro für 1000 neue Schulen

Die Kolpingfamilie Bad Aibling führt am Samstag, 7. November, im Stadtgebiet ihre Altpapier- und Altkleidersammlung durch, deren Reinerlös traditionsgemäß sozialen Zwecken zugutekommt.

Bad Aibling – Den Erlös des Vorjahres in Höhe von 2150 Euro überwies der Verein jetzt an die Reiner-Meutsch-Stiftung zugunsten des Projekts „1000 Schulen für eine Welt“.

Wie berichtet, warb der Landrat des Landkreises Donau-Ries, Stefan Rößle, im vergangenen Jahr im Rosenheimer Kreistag erfolgreich für eine Unterstützung des Projekts durch den Landkreis Rosenheim. Die Stiftung setzt sich für mehr Bildungsgerechtigkeit in afrikanischen Ländern ein und hat sich zur Aufgabe gemacht, bundesweit 50 Millionen Euro aufzutreiben, um 1000 Schulen auf dem Kontinent errichten zu können.

Zeichen der Solidarität

Unmittelbar nach dem einstimmig erfolgten Kreistagsbeschluss im September vergangenen Jahres beschloss der Vorstand der Aiblinger Kolpingfamilie, ein Zeichen der Solidarität zu setzen und als erster Verein im Landkreis Rosenheim die Initiative mit einer Geldspende zu unterstützen. Coronabedingt verzögerte sich die Überweisung. „Wir freuen uns, auf diese Wiese wieder einmal in der Dritten Welt helfen zu können“, sagt der Aiblinger Kolpingvorsitzende Franz Besel.

Brunnen bereits erichtet

Dank einer Spende des Vereins konnte erst kürzlich ein Brunnen errichtet werden, der die Trinkwasser-Versorgung eines Dorfes in Afrika sichert. Außerdem unterstützte die Kolpingfamilie in der jüngeren Vergangenheit auch Projekte in Afrika, bei denen die Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund steht. Unter anderem spendete sie Geld für den Kauf von Kühen und Saatgut, um auf diese Wiese afrikanischen Bauern beim Aufbau einer Existenz unter die Arme zu greifen. tt

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