Kolpingfamilie Bad Aibling: Abnehmer für rund zwölf Tonnen Altkleider

Erleichterung bei der Kolpingfamilie Bad Aibling. Über Monate hinweg saß der Verein auf einem Berg von Altkleidern, weil der Markt für deren Abnahme coronabedingt 2020 zusammengebrochen war.

Bad Aibling – EObwohl 2020 die beiden geplanten Altmaterialsammlungen im Stadtgebiet ausfallen mussten, haben zahlreiche Spender der Kolpingfamilie Altkleider überlassen, die mit dem Verkaufserlös traditionell soziale Zwecke unterstützt. Das Lager quoll zuletzt förmlich über. Vorstandsmitglied Gerhard Selig fand schließlich über einen Kontakt zur Kolpingfamilie Moosburg einen Abnehmer für die Ware.

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Rund zwölf Tonnen Altkleider haben Kolpinghelfer jetzt auf einen Lkw verladen, der das Sammelgut zu der Abnehmerfirma brachte. „Uns fällt ein Stein vom Herzen, auch wenn wir mit einem deutlich geringeren Erlös als üblich rechnen müssen“, sagt der Bad Aiblinger Kolpingvorsitzende Franz Besel.

Auch wenn das Lager leergeräumt ist, neue Altkleider will Kolping vorerst nicht annehmen. „Was den Absatz betrifft, gibt es im Moment einfach zu viele Unsicherheiten“, erläutert Besel. Auch heuer sind Altmaterialsammlungen im Frühjahr und im Herbst geplant. Derzeit könne man aber nicht sagen, ob wir die durchführen dürfen“, so der Vorsitzende. tt

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