Kolping will eine Stiftung gründen

Bad Aibling – Die Bad Aiblinger Kolpingfamilie plant die Errichtung einer eigenen Stiftung, die unter dem Dach der Sparkassenstiftung Zukunft angesiedelt wird.

Mit deren Erlös will der Verein vorwiegend soziale Zwecke in der Stadt unterstützen.

Schon 2019Beschluss gefasst

Der Vorstand hat nach Auskunft des Kolpingvorsitzenden Franz Besel bereits im vergangenen Jahr einen einstimmigen Grundsatzbeschluss gefasst, diesen Weg zu beschreiten und mit der Sparkasse zu kooperieren. Erst kürzlich konnte wieder eine wichtige Hürde genommen werden. „Das Finanzamt hat uns die sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung gegeben“, sagt Besel. Das heißt, aus Sicht der Behörde bestehen keine Einwände gegen das Vorhaben, einen Teil des Vereinsvermögens in eine Stiftung fließen zu lassen. Gedacht ist an einen sechsstelligen Betrag.

Dass sich die örtliche Kolpingfamilie überhaupt mit der Gründung einer Stiftung befassen kann, dafür zeichnet ein Erbe verantwortlich, das ein Aiblinger Bürger nach seinem Tod dem Verein hinterließ. Weitere Details möchte Besel derzeit noch nicht öffentlich preisgeben. Nachdem das Finanzamt grünes Licht für das Vorhaben gegeben hat, stehen die nächsten Schritte an. „Wir werden uns im Vorstand jetzt zuallererst mit der Frage befassen, welche Zwecke wir finanziell fördern wollen“, so Besel. Wenn diese feststünden, stehe die Vorbereitung der Vertragsunterzeichnung auf der Tagesordnung.

Offene Fragenwerden noch geklärt

Der Vorsitzende ist davon überzeugt, dass die Kolpingfamilie und das Geldinstitut alle noch offenen Fragen „im besten Einvernehmen“ lösen können. Wenn alles glatt läuft, könnte die Vertragsunterzeichnung Ende dieses Jahres oder Anfang 2021 erfolgen. Norbert Kotter

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