Sanierung der St.-Anna-Apotheke

Kolbermoor: Jetzt wird „kontaminiertes Material“ entfernt

Dem Gebäude wieder Leben einhauchen: An der Westseite ist eine Schuttrutsche angebracht worden, um das Material zu entsorgen.
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Dem Gebäude wieder Leben einhauchen: An der Westseite ist eine Schuttrutsche angebracht worden, um das Material zu entsorgen.
  • Ines Weinzierl
    vonInes Weinzierl
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An der St.-Anna-Apotheke wird schon gewerkelt: Derzeit wird in dem Gebäude „kontaminiertes Material“ unter besonderen Schutzmaßnahmen entfernt, erklärt Bauamtsleiter Andreas Meixner auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen.

Kolbermoor– Dazu zählt unter anderem, dass die Bäder, Fliesen inklusive Fliesenkleber und Co. ausgebaut werden. Ebenso die Wandanstriche. Aber auch Teile der Korkdämmung, die man früher in Teeröl getaucht hat, erklärt Meixner. An der Westseite des Gebäudes ist für die Entsorgung eigens eine Schuttrutsche angebracht worden. Kurz: Alle belasteten Bauteile kommen heraus. Ist das erledigt, startet der Baumeister, so Meixner.

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Im Bauausschuss wurde jetzt das erste Ausschreibungspaket vergeben: Rund 404 000 Euro ergeben die Angebote. „Damit liegen wir etwa gute fünf Prozent unter dem Ansatz der Kostenberechnung“, sagte Rathauschef Peter Kloo (SPD) in der Sitzung. Zu den Vergaben zählen beispielsweise Baumeister-, Zimmerer-, Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärarbeiten.

Im Erdgeschoss sollen laut Planungen ein Büro und Geschäftsräume entstehen – Interessent ist die Nachbarschaftshilfe Kolbermoor. Im ersten und zweiten Stock sollen je zwei Wohnungen entstehen. Sie sollen jeweils zwei Zimmer und um die 50 Quadratmeter groß sein.

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