Kolbermoor: Arbeiten an Parkour-Anlage gehen weiter

An der Parkour-Anlage wird seit dieser Woche wieder gerabeitet – jetzt soll der Untergrund auf den Weg gebracht werden.
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An der Parkour-Anlage wird seit dieser Woche wieder gerabeitet – jetzt soll der Untergrund auf den Weg gebracht werden.

Auf dem Sprung zum Ziel: Unsauber verarbeitet Metallgestänge sorgten Anfang Juli für einen Baustopp. Jetzt wurden die Mängel behoben und die Konstruktionen aufgebaut. WAs jetzt ansteht und wann die Anlage fertig sein soll, lesen Sie hier.

Von Ines Weinzierl

Kolbermoor – Jetzt wird wieder gewerkelt: Die Metallkonstruktionen am Parkour-Park südlich der Staatsstraße sind jetzt angebracht worden. Deren „unsauberer Zustand“ hatte Anfang Juli zu einem Stopp der Arbeiten geführt. Die Stadt hatte daraufhin die zuständige Firma aufgefordert, diesen Schaden zu beheben. Wann das passieren sollte, stand Anfang Juli noch nicht fest.

Firma behebt Schaden vor Ort

Mittlerweile aber hat die zuständige Firma aus Unterfranken den Schaden vor Ort behoben. Aufgrund dessen konnten die Arbeiten jetzt fortgesetzt werden. Dass das jetzt so schnell ungesetzt werden konnte, verdankt Jürgen Halder vom Bauamt einem glücklichen Zufall: Die Monteure sind auch auf einer anderen nahegelegenen Baustelle. Dort sind Termine ausgefallen, so dass sie in Kolbermoor die Anlage aufbauen konnten. Läuft also alles nach Plan, sollte die neue Anlage im Herbst für Salti und Sprünge startklar sein.

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Vorher stehen aber noch weitere Arbeiten an: So wird Halder gemeinsam mit dem Freerunner Trainer Rainer Krey vom SV-DJK die Anlage begehen, um den geplanten Untergrund zu besprechen. Teilweise sollen Hackschnitzel sowie spezielle Platten verlegt werden. „Gemeinsam besprechen wir, wo Platten verlegt werden sollen.“

Denn benötigt man an einer bestimmten Stelle ausreichend Schwung, müsse dort eine Platte verlegt werden – und eben keine Hackschnitzel. Ist dann alles fertig, erfolgt noch die Abnahme durch die Stadt. So könne geschaut werden, ob alles passt. Falls dem nicht so sein sollte, müsse nachgebessert werden.

Anlage könnte ausgebaut werden

Es besteht laut Halder auch die Möglichkeit, die Anlage noch auszubauen. Das hänge von der Nachfrage der Sportler ab. „Da gehen wir wirklich auf die Wünsche der Jugendlichen ein“, sagt Halder.

Beim Parkour und Freerunning geht es darum, Hindernisse mit vielen verschiedenen Konstellationen zu überwinden – etwa durch Springen, Hangeln, Balancieren, Handstandüberschläge oder Salti. Calisthenics steht für Training in der Öffentlichkeit mit dem eigenen Körpergewicht. Die neue Parkour-Anlage in Kolbermoor kostet etwa 30 000 Euro.

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