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„Mangfalltal-Energie“ soll Zusammenarbeit vieler Kommunen stärken

„Könnte etwas Größeres werden“ – Wie Bad Aibling künftig die Energiewende meistern will

Gerade beim Thema erneuerbare Energien (im Bild eine Fotovoltaikanlage) will man künftig partneschaftlich zusammenarbeiten.
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Gerade beim Thema erneuerbare Energien (im Bild eine Fotovoltaikanlage) will man künftig partneschaftlich zusammenarbeiten.
  • VonNicolas Bettinger
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Das Projekt „Mangfalltal-Energie“, das im Bereich der erneuerbaren Energien künftig Maßstäbe setzen soll, sorgt bei den Bürgermeistern des Mangfalltals für Zuspruch. Wie sich die Idee bei den Aiblinger Stadtwerken entwickelt hat und wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte.

Bad Aibling – Für Bad Aiblings Bürgermeister Stephan Schlier (CSU) ist es ein „sehr sehr interessanter Punkt“. für den Werkleiter der Stadtwerke, Stefan Barber, eine „Projektidee mit viel Potenzial“. Als beide während einer Werkausschusssitzung ein Projekt vorstellten, war ihre Begeisterung deutlich wahrzunehmen.

Werkleiter Stefan Barber.

„Es geht letztlich um eine Partnerschaft“

Die Rede ist vom Projekt „Mangfalltal-Energie“, das im Bereich der erneuerbaren Energien künftig Maßstäbe setzen soll. „Die Überlegung ist, im ganzen Mangfalltal zusammenzuarbeiten“, erklärte Bürgermeister Schlier dem Gremium. Zwar verfüge man bereits über eine eigene „große Kompetenz“ seitens der Stadtwerke. Dennoch sei es sinnvoll, mit anderen zusammenzuarbeiten.

Schlier habe das Vorhaben bereits bei seinen Bürgermeisterkollegen angesprochen und sei dabei auf offene Ohren gestoßen. „Es geht letztlich um eine Partnerschaft zwischen Kommunen, um im Bereich Energie etwas gemeinsam zu bewegen“, erklärte Werkleiter Barber die Idee. Getreu dem Motto „besser zusammen als alleine“ erkenne man durch eine Zusammenarbeit „große Potenziale“, so Barber.

Idee einer Zusammenarbeit bereits 2020 angesprochen

Konkret könnte die Partnerschaft den Kommunen dabei helfen, Projekte besser zu schultern. Beispiele hierfür sind der gemeinsame Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung, der Ausbau erneuerbaren Energien, der Umbau der Wärmeversorgung auf CO2-Neutralität, saubere Straßen mit alternativen Antrieben, Digitalisierung, alternative Verkehrskonzepte oder etwa der Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Die Idee einer Zusammenarbeit der Kommunen im Mangfalltal im Bereich der Energieversorgung wurde bereits im Jahr 2020 zwischen Bürgermeister Schlier und Werkleiter Barber diskutiert. 2021 stellte man diese Gedanken den Bürgermeistern aus Tuntenhausen, Bad Feilnbach, Großkarolinenfeld Bruckmühl und Feldkirchen-Westerham vor. „Aufgrund durchwegs positiver Resonanz auf diese Vorstellungsrunde konnte somit die Projektidee ‚Mangfalltal-Energie GmbH‘ in Zusammenarbeit mit der Gas- und Wärme GmbH Bad Aibling und der Energie Südbayern entwickelt werden“, so Barber.

„Es ist ein guter und richtiger Weg“

Das Ziel weiterer Beratungen soll laut Barber mittelfristig die Gründung einer neuen Gesellschaft „Mangfalltal-Energie GmbH“ sein. Begonnen werden soll mit dem Aufbau und dem Vertrieb eines Regionalstromproduktes. Weitere Themenfelder sind etwa die öffentliche Ladeinfrastruktur oder Mobilitäts- und Wärmeversorgungskonzepte. „Auch wenn noch zig Fragen zu klären sind, könnte das tatsächlich etwas Größeres werden“, zeigte sich Bürgermeister Schlier angetan.

Auch Stadtrat Erwin Kühnel (CSU) lobte die Idee. „Es ist ein guter und richtiger Weg und man sollte nicht warten, sondern jetzt beginnen.“ Auch Martina Thalmayr (Grüne) sprach von einer „guten Idee“.

Kürzlich fand nun eine erste gemeinsame Besprechung mit den Stadtwerken, den Bürgermeistern der besagten Kommunen und der Energie Südbayern statt. Gegenüber den OVB-Heimatzeitungen beurteilte Werkleiter Barber das Treffen durchweg positiv. Die Bürgermeister hätten sich hinsichtlich einer Zusammenarbeit angetan gezeigt, jedoch müsste dies nun in den jeweiligen Kommunen vorgestelelt und durch deren Gremien entschieden werden.

Noch kein konkreter Zeitplan

„Wir haben überhaupt keinen Zeitdruck“, sagte Barber angesprochen auf einen möglichen Zeitplan. Ob man etwa Anfang, Mitte oder Ende 2023 starten würde, spiele keine Rolle. „Es geht letztlich nur darum, etwas gemeinsam für die Bürger und für eine nachhaltige Energieversorgung auf die Beine zu stellen.“

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