BAUAUSSCHUSS FELDKIRCHEN-WESTERHAM

Klärwerk: Sanierung günstiger als Neubau

Zum Heizender Feldollinger Klärwerkgebäude wird das Faulgas aus diesem Behälter genutzt. Merk
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Zum Heizender Feldollinger Klärwerkgebäude wird das Faulgas aus diesem Behälter genutzt. Merk

Der in die Jahre gekommene Gasbehälter am Klärwerk in Feldolling soll saniert werden. Er verfügt über ein Speichervolumen von 250 Kubikmetern. Den Auftrag dafür vergab nun der Feldkirchen-Westerhamer Bauausschuss. Die Kosten dafür sind mit knapp 190000 Euro veranschlagt.

Feldkirchen-Westerham– Im Gasbehälter wird die Energie zum Beheizen der hohen Faultürme und der zum Klärwerk gehörenden Gebäude bevorratet. Vor zwei Monaten wurde die technisch bedingte Sanierung des Bauwerks ausgeschrieben. Vier Fachfirmen wurden um ein Angebot gebeten, zwei haben wegen hochkonjunkturbedingter und deshalb voller Auftragsbücher gleich abgesagt.

Speichervolumen von 250 Kubikmetern

Die zwei eingegangenen Angebote wurden rechnerisch geprüft und gewertet. Den Zuschlag erhielt in der Sitzung die Firma Eisenbau Heilbronn GmbH zum Angebotspreis in Höhe von rund 190 000 Euro. Der Ausschuss schloss sich dabei der Begründung des Bauamts an, das für eine Sanierung plädiert hatte: „Das damit gleichbleibende Speichervolumen mit 250 Kubikmetern, die Kosten sowie die technische und funktionelle Aufwertung entsprechen am meisten den gestellten Anforderungen“, schrieben die Rathausmitarbeiter. Die damit gegebenen Verbesserungen bedeuten zudem eine höhere Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit. Auch könnte das Faulgas noch intensiver genutzt werden.

Ein alternatives Angebot zur Sanierung war ausgeschieden, da die Leistungen nicht gleichwertig, die Kosten aber erheblich höher gewesen wären, so die Verwaltung. Ebenfalls angedacht war ein Neubau des Behälters: Dann wäre laut Bauamt jedoch der Kosten-Nutzen-Vergleich nicht vertretbar gewesen. Konkret: bei gleichem Speichervolumen ein fast doppelter Preis. me

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