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Ein Haus mit Wohlfühlcharakter

Bald kommen die Kinder: Kita Tuntenhausen steht kurz vor Eröffnung

Die katholische Kindertagesstätte „Maria Himmelfahrt“ wird am 13. September eröffnet. Im vorderen Teil des Neubaus befinden sich Balkone, die auch als Fluchtwege dienen.
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Die katholische Kindertagesstätte „Maria Himmelfahrt“ wird am 13. September eröffnet. Im vorderen Teil des Neubaus befinden sich Balkone, die auch als Fluchtwege dienen.
  • VonWerner Stache
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Es sind nur noch wenige Wochen bis zum Einzug ins neue Tuntenhausener Kinderhaus, das künftig „Katholische Kindertagesstätte Maria Himmelfahrt“ heißen wird. Eifrig sind die Handwerker derzeit am Arbeiten. Denn am Montag, 13. September, sollen hier Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren einziehen.

Tuntenhausen – Zwei Kindergartengruppen und eine Krippengruppe werden dann im neuen Domizil am Bahnweg in Tuntenhausen erst einmal ihre neue Heimat finden, denn weitere Kapazitäten sind abhängig von der Betriebserlaubnis noch offen. Die Planung sieht sogar noch eine vierte Gruppe vor.

Neues Domizil für 50 Kinder

Nach den bisherigen Anmeldungen werden im September 42 von 50 Plätzen belegt sein, und um die Kinder werden sich mindestens acht Erzieherinnen kümmern. Mit den beiden Leiterinnen Josephine Straßer und Bernadette Huber sowie Sabine Suitner-Miller, der Verwaltungsleiterin des Kita-Verwaltungsverbundes Beyharting, durfte der Mangfall-Bote jetzt einen Baustellenrundgang machen.

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Bagger und Raupen graben und schieben noch im Außenbereich, Rüttler dröhnen und Handwerker arbeiten an allen Ecken und Enden der Baustelle. Noch gibt es einiges zu tun, aber die Konturen des neuen Kinderhauses sind bereits gut zu erkennen. Und schon jetzt ist klar: Es wird ein schönes Zuhause für die knapp 50 Kinder, die dann im Herbst hier ihre Unterkunft finden werden.

Schutzwall zwischen Kita und Staatsstraße

Die Spielgeräte sind schon da, ebenso die große Rutsche für den Garten. Die Voraussetzungen für ausgiebiges Klettern, Rutschen und Toben sind also geschaffen. Ein separater Teil des Außenbereichs ist gezielt auf die Bedürfnisse der Kleinsten zugeschnitten. Im Garten wird es einen großen Sandkasten mit Matschanlage und sogar eine Bobbycar-Strecke geben. Fahrzeuge und Spielgeräte werden in einem Schuppen aufbewahrt.

Sogar eine Bobbycar-Bahn wird für die Kinder im Außenbereich der neuen Einrichtung angelegt.

Der große Schutzwall, der das Kindergartengelände von der Staatsstraße räumlich trennt, wird auch eine kleine Schlittenfahrbahn erhalten. „Damit können die Kinder im Winter sozusagen vor der Haustür Schlittenfahren“, freut sich die künftige Leiterin Josephine Straßer. Die Terrasse ist schon gefugt und der Eingangsbereich frei zugänglich. Das trifft auch auf die Zufahrtsstraße zu. Derzeit werden die Parkplätze mit Bodenplatten versehen.

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Betritt man das neue Gebäude, fällt einem sofort der großzügig angelegte Eingangsbereich auf, von dem gleich die Mensa mit Küche abzweigt. Die Zimmer für die Kinder zeigen alle nach Westen – ihre Fenster eröffnen den Blick auf die Basilika. „Die Räume sind hell und lichtdurchflutet, außerdem sehr gut zugänglich und hell“, betont Sabine Suitner-Miller. Im östlichen Teil des Neubaus befinden sich Toiletten, Schlaf- und Ruheräume.

Ein Haus mit vielen Funktionalitäten

Im Erdgeschoss wird die Krippe unterkommen, einen Stock höher zwei Gruppenräume für den Kindergarten sowie ein Elterngesprächsraum, ein Intensivraum, ein Kinderbad, Therapieraum und ein WC. Viele Funktionalitäten fallen auf: Schmutzschleusen an den Türen zum Außenbereich oder abtrennbare Räume. „Auch die mit der Corona-Pandemie entstandenen, neuen Erfordernisse wurde berücksichtigt“, betont Suitner-Miller. So gibt es unter anderem separate Eingänge für Essenslieferanten.

Der Spielplatz ist schon angelegt. Auf dem Schutzwall zur Straße können sie künftig auch Schlittenfahren.

Für den Start ist also alles in Vorbereitung. Damit auch wirklich alles läuft und auch die Gruppenräume einladend gestaltet werden, zieht das Personal schon eine Woche früher als die Kinder, am 6. September ein. „Dann bereiten wir die Räume vor und schieben vielleicht das eine oder andere noch an“, so Josephine Straßer. Die Vorfreude auf das neue Domizil jedensfalls ist groß – nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Eltern und Pädagogen.

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