Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


„Die Lage ist entspannt“

Stadt Kolbermoor stellt Kita-Bedarfsplanung vor

In der Mangfallstadt gibt es heuer 182 Krippenplätze – in den Kindergärten 725 Plätze für den Nachwuchs.
+
In der Mangfallstadt gibt es heuer 182 Krippenplätze – in den Kindergärten 725 Plätze für den Nachwuchs.
  • Ines Weinzierl
    VonInes Weinzierl
    schließen

Kolbermoorer Verwaltung stellt Kita-Bedarfsplanung vor – 2024/25 kommen neue Einrichtung auf Spinnereigelände.

Kolbermoor – Wieviele Krippen- und Kindergartenplätze die Kommune zukünftig benötigt, soll die Bedarfsplanung ergeben. In Kolbermoor wird so eine Planung seit 2014 durchgeführt.

Geschätzt werden muss bei dieser Vorgehensweise beispielsweise: Wie stark ist die Nachfrage? Wie entwickelt sich die Bevölkerung? Wie wirken sich Neubaugebiete aus? Wie entwickelt sich der Bedarf an Integrationsplätzen. Jetzt stellte Elisabeth Kalenberg, geschäftsführende Beamtin der Stadt Kolbermoor, die Planung vor – bis 2024. Gleich vorweg: Es läuft – „wir sind entspannt“, sagte Kalenberg, die jede Menge Zahlen parat hatte.

Einrichtungen sind in Planung

Derzeit gibt es in der Mangfallstadt 182 Krippenplätze (2021) – 2022 gibt es 170. Was die Kindergartenplätze angeht, beziffert Kalenberg die bestehenden Plätze 2021 auf 725, 2022 auf 700. Beim Kinderhort sind es 45. Sie gab auch einen Rückblick: Binnen der letzten zwölf Jahre habe die Kommune 14 neue Krippengruppen geschaffen sowie neun neue Kindergartengruppen.

Weitere sind in Planung: Einrichtung an der Grubholzer Straße, Naturnaher Kindergarten an der Hölderlinstraße sowie 2024 „Kauf einer schlüsselfertigen Objektes in der Spinnerei – im Gebäude C1“.

Aktuelle Nachrichten und Artikel rund um das Thema Coronavirus in der Region finden Sie auf unserer OVB-Themenseite

Auch die Auslastung (Stand Februar 2021) hatte Kalenberg parat: In den Krippen sei sie bei rund 97,5 Prozent – vier Plätze seien übrig. In den Kindergärten läge sie bei etwa 94,5 – 32 Plätze sind nicht belegt. Beim Hort gibt es einen freien Platz.

Lesen Sie auch: Schlagabtausch im Stadtrat: Kolbermoor will Fairtrade-Town werden

Sie sprach auch die Situation der Kinderkrippe Holzwürmchen an: Für das Objekt „Holzwürmchen“ scheint der Eigentümer noch keinen neuen Träger gefunden zu haben, erklärte sie. Die Holzwürmchen sollen im Herbst in die neue Einrichtung an der die Grubholzer Straße umziehen und werden sich – nach aktuellem Stand – dann „Wollmäuse“ nennen.

Dagmar Levin (SPD) merkte an, den Namen „Wollmäuse“ nochmal zu überdenken – „das ist doch Dreck“, sagte sie. Das habe man seitens der Verwaltung auch angeregt, aber das habe der Träger so entscheiden, hieß es.

„Sauber gearbeitet“

Leonhard Sedlbauer (CSU) lobte, dass man bei der Bedarfsplanung „nicht nur in den Himmel“ geschaut, sondern „sauber gearbeitet habe“. Dem schloss sich auch Dieter Kannengießer Parteifreie Kolbermoor) an. Er erklärte auch: „Bisher haben wir immer Lösungen gefunden.“

Er sprach auch den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter ab 2025 an: „Das ist eine extreme Situation“, sagte er. Denn Kalenberg hatte für 2025 vorgerechnet, dass zusätzlich 222 Plätze fehlten – neun Gruppen.

„Keine Kaffeesatzleserei“

Andrea Rosner (Grüne) wies daraufhin, dass die geplante Einrichtung im Gebäude C1 an der Conradtystraße mit möglichst vielen Plätzen ausgestattet werden soll. Seitens der Verwaltung hieß es, dass dort zwei Krippen- sowie zwei Kindergartengruppen unterkommen.

Summasummarum: „Nach der derzeitigen Planung fehlen 2022 und 2023 je eine Krippen- und eine Kindergartengruppe. Mit dem geplanten Kauf einer Kita in der Spinnerei 2024/ 2025 tritt Entspannung ein“, so Kalenberg. Die Maßnahmen seitens der Stadt dienten unter anderem der „Sicherung von Grundstücken für künftigen Bedarf“, hieß es.

Mehr zum Thema

Kommentare