Kirtamarkt in Bad Feilnbach: Bummeln im Schatten von Corona

Dreh- und Angelpunkt des Marktes bei Jung und Alt war Dekoratives fürs Garten und Co. von Kathinka Jünger (li.) aus Winhöring.
+
Dreh- und Angelpunkt des Marktes bei Jung und Alt war Dekoratives fürs Garten und Co. von Kathinka Jünger (li.) aus Winhöring.
  • vonPeter Strim
    schließen

Seifen, Zirbenprodukte, Trachten und Modeschmuck und Co.: Besucher und Standlverkäufer waren sich am Samstag einig – ein schöner Markt-Tag funktioniert auch in Pandemie-Zeiten.

Bad Feilnbach – Märkte erfolgreich unter Corona-Bedingungen und steigenden Infektionszahlen durchzuführen sind derzeit mit großen Herausforderungen verbunden. Dies wissen am besten Bad Feilnbachs „Markt-Weiba“ Agnes Pfeiffenthaler von der Alchemilla sowie Ute Preibisch und Anna Stadler von der Kur- und Gästeinformation. Das Trio hat schließlich jetzt mit den aktuell geltenden Regeln einen „Kirtamarkt“ auf die Beine gestellt.

Lauter nette Geschenkideen hatte Elisabeth Willer in ihren pinken Piaggio eingeordnet.

Kunstvolles aus Holz, Seifen und Schmuck

Entsprechend der Vorgaben waren 28 Stände weiträumig und überschaubar über den Rathausplatz verteilt. Reichlich zur Auswahl standen Drechselarbeiten und Kunstvolles aus Holz, Zirbenprodukte, Trachten- und Modeschmuck, kreative und kuschelige Ideen aus Stoff, selbst kreierte Lederprodukte, Trachtenkleider, Pflanzenöle und selbsterzeugte Seifen, Marmeladen.

Französisches Hochzeitszimmer

Angelika Wildgruber aus Brannenburg mit ihren reizenden „Sternfuizn“-Bildern.

Begehrte Anlaufstellen waren Kreationen fürs häusliche Umfeld, Bilder und Karten unter dem Motto „Sternfuizn“ und zur Saison passend Äpfel – in jeglicher Form, wie auch Likör und Edelbrände. Jennifer Kabze aus Au hatte sogar ein „Französisches Hochzeitszimmer“ nach Bad Feilnbach gekarrt und Interessenten an ihren Stand gelockt.

Lesen Sie auch: Der Corona-Ticker – Aktuelle Entwicklungen zu Covid-19 in der Region, Bayern und der Welt

Auch Elisabeth Willer aus Kematen stand mit ihrem pinken Piaggio gefüllt mit Geschenkideen im Fokus der Besucher. Wer die saisonal typischen Kirtanudeln suchte, fand sie bei Uta Marschall im Alchemilla-Häuserl. Fürs leibliche Wohl wurden Fischprodukte, Brotzeiten und heißer Kaffee angeboten.

Schöner Markt – trotz aller Regeln

Und trotz der Corona-regeln – Abstand halten, Mund- und Nasenmaske tragen – waren sich Marktbesucher und Standler am Schluss einig: „Es war trotz einiger Widrigkeiten, wie die aktuelle Situation sowie den kühlen und herbstlichen Außenbedingungen eine großartige Veranstaltung, die mit gebührender Wahrung an Disziplin auch in schwierigen Zeiten möglich ist.“ Wie Ute Preibisch mit etwas Wehmut beteuerte, sei es der letzte Markt dieser Art in diesem Jahr für sie gewesen, an deren Organisation sie mit beteiligt war.

Kommentare