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Von leise und ruhig bis schmissig und flott

Kirta-Hoagascht in Westerham: Musik und Gesang in jahreszeitlichem Einklang

Markus Gromes führte gekonnt durch den Abend, hier bei der Verkostung des Schmalzgebäcks, (links Resi Faltlhauser).
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Markus Gromes führte gekonnt durch den Abend, hier bei der Verkostung des Schmalzgebäcks, (links Resi Faltlhauser).

Beim Gauliedersingen, heuer in Form eines Kirta-Hoagaschts, des Gauverbandes I gingen alle Zuhörerwünsche in Erfüllung. Zu Gast war man beim G.T.E.V. „D´Mangfalltaler Westerham“, dem Verein, der 2024 das Gautrachtenfest des Gauverbandes I ausrichten wird. Was alles geboten war.

Feldkirchen-Westerham – Von leise und ruhig bis schmissig und flott – beim Gauliedersingen, heuer in Form eines Kirta-Hoagaschts, des Gauverbandes I gingen alle Zuhörerwünsche in Erfüllung.

Zu Gast bei „D´Mangfalltaler“

Zu Gast war man beim G.T.E.V. „D´Mangfalltaler Westerham “, dem Verein, der 2024 das Gautrachtenfest des Gauverbandes I ausrichten wird.

Mit der Moosboch Musi, der Lausbuam Musi, den Geschwistern Schabmair, der Feldkirchner Soatnmusi und dem Mia Gasang unterhielten fünf hochkarätige Musik- und Gesangsgruppen die Zuhörer im gut gefüllten Vereinsheim.

Auch mit dabei: Die Feldkirchner Soatnmusi.

Wie vielversprechend der Abend weitergehen wird, zeigte sich schon zu Beginn. Passend zum „Kirta“, also zum Kirchweihfest, stimmte die Moossboch Musi das Publikum mit der Kirchtag-Polka ein.

Diesem schmissigen Stück folgten die weiteren Gruppen mit ihren begrüßenden Klängen, ehe der Mia Gsang mit dem Stück „da Summa is umma“ den begonnenen Herbst besang und so die klangvolle Vorstellungsrunde zum Abschluss brachte.

Ebenfalls am Start und für Stimmung zuständig: Die Geschwister Schabmair.

Wo die Musik- und Gesangsgruppen beheimatet sind, wie sie heißen und sich zusammensetzen, davon war im Laufe des Abends zu hören. So erzählten etwa die Geschwister Schabmair, dass sie 1975 beim Gauliedersingen in Waging ihren ersten öffentlichen Auftritt hatten. Oder auch die Drei der Feldkirchner Soatnmusi. Sie sind alle Musikwarte und spielen Stücke aus dem Zentrum für Volksmusik, Literatur und Popularmusik Bruckmühl.

Musik und Moderation vereint

Zur Ruhe kommen, wie es der Herbst vormacht, danken und sich erinnern, was der abgelaufene Sommer gebracht hat. Sich aber auch Gedanken machen, wohin der Weg führt auch in Hinblick auf die alpenländische Volksmusik, dazu regte Markus Gromes an. Er leitete damit eine ruhigere Musikrunde ein, bei der gezielt erst zum Schluss der Applaus des Publikums folgte.

Was der Kirta kulinarisch zu bieten hat, zeigte sich, als Gromes von Resi Faltlhauser, die bei der Moosboch Musi mitspielt, verschiedene Schmalzgebäcke angeboten wurden. Strizl, Kirtanudeln und Oimnussen galt es zu unterscheiden und zu verkosten.

Die Moosboch Musi spielte zum Tanz auf.

Die passenden Musikstücke, wie der Wiener Kaffeehaus Walzer (Lausbuam Musi), der Stanglwirts Boarische oder auch das Gesangsstück „beim Wirt spuid a Musi auf“, bestätigten die gelungene Moderation.

Dass mit dem „Kernbuam Hausmarsch“ der Moosboch Musi, dem letzten offiziellen Musikstück der kurzweilige Abend noch lange nicht abgeschlossen war, dafür sorgte das Publikum.

Publikum nahm Angebot zum Tanz an

Gerne wurde das Angebot zum Tanz angenommen. Mit Musik und Gesang mitten ins Herz getroffen. Dass sich die Trachtler und somit auch der Gauverband I der alpenländischen Volksmusik verschrieben haben, dafür gibt es in den Vereinen und Verbänden die Ämter der Musik- und Liederwarte.

Markus Gromes und Stefan Kern stehen bei ihrer Arbeit vier weitere musikbegeisterte Mithelfer in ihrem Arbeitskreis zu Seite.

Gemeinsam haben sie den Abend organisiert und wie 1. Gauvorstand Michi Hauser in seinem Grußwort unterstrich: „Mit Musik und Gesang mitten ins Herz getroffen“.

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