Renovierung beendet

Kirche St. Peter und Paulus in Flintsbach: Neur Glanz für das Schmuckstück vom Petersberg

Ein beliebtes Ausflugsziel in der Region ist die Kirche St. Petrus und Paulus auf dem Petersberg oberhalb von Flintsbach. Ihre Fassade erstrahlt in neuem Glanz.
+
Ein beliebtes Ausflugsziel in der Region ist die Kirche St. Petrus und Paulus auf dem Petersberg oberhalb von Flintsbach. Ihre Fassade erstrahlt in neuem Glanz.

Während der Sommerzeit führte die Kirchenverwaltung St. Martin Flintsbach die geplanten Renovierungsmaßnahmen an der Fassade der Petersbergkirche durch. So wurde die Kirche mit einem der ältesten Steinreliefs Bayerns wieder zum Schmuckstück.

Von Rudolf Hitzler

Flintsbach – Dabei wurden die Fassadenflächen gereinigt und die Putzschäden mit Sumpfkalkmörtel ausgebessert. Es folgten mehrere Kalkanstriche und -schichten.

Feuchtigkeit und Algen als Problem

Die Arbeiten verlangten zwischendurch immer wieder Trocknungs- und Festigungszeiten, um der historischen Struktur gerecht zu werden. Die Maßnahmen waren aufgrund von Feuchtigkeit und Algenwachstums, die den verwitterten Zustand zunehmend verstärkt hatten, dringend nötig.

Lesen Sie auch: Kiefersfelden: Alte Pfarrkirche erstrahlt in neuem Glanz – Mauerwerk wieder gefestigt

Über Planung und Durchführung der Maßnahme war sich die Kirchenverwaltung schnell einig, und so konnte ein Restaurator Josef Eichler aus Bruckmühl mit viel Erfahrung im Bereich „historischer Mauern“ und dem handwerklichen Können beauftragt werden. Die vollständigen Kosten von circa 50 000 Euro wurden von der Pfarrei getragen.

Circa 1000 Jahre alt ist dieses Steinrelief, dessen Bestand gesichert wird.

Im gleichen Zuge wurde das circa 1 000 Jahre alte Steinrelief von Steinrestaurator Roland Strommer aus Landsberg am Lech besichtigt. Dieser hat einige kleinere Instandhaltungsarbeiten vorgenommen, um dieses äußerst besondere und historisch wertvolle Steinrelief im Bestand zu sichern.

Die Kosten dafür wurden vollständig von der Hauptabteilung Kunst des Erzbischöflichen Ordinariats in München übernommen. „Es ist eine Freude, dass nun nach den Renovierungsarbeiten am Gasthaus, auch die Kirche wieder in voller Würde und Schönheit als Wahrzeichen über dem Inntal thront.

Eine Wanderung an diesen besonderen Ort lohnt zu jeder Zeit“, sind sich nicht nur die Verantwortlichen einig.

Kommentare