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NACHPRIMIZ VON PRIESTER ROBERT DAISER

Liturgisches Messgewand als Geschenk und damit auch künftig Bad Aibling auf der Haut

Neupriester Robert Daiser (Mitte) zelebriert seine erste Messe. Zur Seite stehen ihm Barbara Huber, angehende Pastoralreferentin; Diakon Klaus Schiessl, Pater Binoy Parakkada, Neupriester Josef Schmid, Pfarrer Georg Neumaier, Pfarrer Josef Stigloher, Gemeindereferentin Margret Atzinger und Pastoralreferentin Gabriele von Reitzenstein (von links).
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Neupriester Robert Daiser (Mitte) zelebriert seine erste Messe. Zur Seite stehen ihm Barbara Huber, angehende Pastoralreferentin; Diakon Klaus Schiessl, Pater Binoy Parakkada, Neupriester Josef Schmid, Pfarrer Georg Neumaier, Pfarrer Josef Stigloher, Gemeindereferentin Margret Atzinger und Pastoralreferentin Gabriele von Reitzenstein (von links).
  • Kathrin Gerlach
    VonKathrin Gerlach
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Die Nachprimiz von Priester Robert Daiser wurde in einem feierlichen Gottesdienst im Schlosspark Prantseck in Bad Aibling gefeiert. Der junge Geistliche verabschiedete sich nach zwei Jahren „Lehre“ in der Stadtkirche sehr emotional von den Menschen. Er tritt nun seine erste Stelle in Olching an.

Bad Aibling – „Was für ein schöner Tag für Bad Aibling. Eingebettet in den Rahmen gelebter Tradition dürfen wir heute den Dankgottesdienst für die Berufung von Robert Daiser zum Priester und für seine pastorale Arbeit hier in Bad Aibling feiern.“ Bürgermeister Stephan Schlier würdigte den jungen Geistlichen für seine Entscheidung, als „Brückenbauer zwischen Mensch und Gott“ zu wirken. Er zollte ihm Respekt „für seine Liebe zu den Menschen, sein tiefes Vertrauen in Gott und seinen Mut, sein Leben ganz in den Dienst am Nächsten zu stellen“.

Zahlreiche Besucher und Fahnenabordnungen – coronakonform platziert – erweisen dem Neupriester ihre Ehre.

Hunderte Menschen geben ihm die Ehre

Ein altes Sprichwort besagt, dass man ein paar Schuhe durchlaufen muss, um den Primizsegen zu erhalten. Deshalb sind Primiz und Nachprimiz hohe kirchliche Feste, und so versammelten sich hunderte Menschen und 21 Fahnenabordnungen zur Nachprimiz von Robert Daiser und Josef Schmid. Ihr feierlicher Einzug zum Freiluftgottesdienst im Schlosspark Prantseck wurde begleitet von der Dreder Musi, dem Bad Aiblinger Pastoralteam und 30 Ministranten.

„Ich bin als Praktikant nach Bad Aibling gekommen und heute das erste Mal als Neupriester hier“, begann Robert Daier den Dankgottesdienst. Nach zwei „wunderbaren und lehrreichen Jahren“ dankte er allen, die ihn auf seinem Weg begleitet haben. Vor allem Pfarrer Georg Neumaier und dem Seelsorgeteam, die „mich auf Augenhöhe und sehr kollegial überallhin mitgenommen, mir Vertrauen und Verantwortung geschenkt und mich so wachsen lassen haben“.

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Er zelebrierte die Feier der heiligen Eucharistie. Am Beispiel der wundersamen Brotvermehrung (Johannes 6,9) lud er dazu ein, nicht zu zweifeln und zu zögern, sondern im tiefen Gottvertrauen Verantwortung zu übernehmen und seinen persönlichen Beitrag zum Wohle der Menschen zu leisten.

Mit dem Bild der fünf Gerstenbrote und zwei Fische, die ein kleiner Junge den Jüngern Jesu reichte, veranschaulichte er: „Die Frage nach unserem Beitrag, unseren fünf Broten und unseren zwei Fischen, können wir beantworten, indem wir unser Bestes geben und darauf vertrauen, dass auch Gott seinen Beitrag dazu leisten wird.“

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Die Gottesdienstbesucher zollten den beiden jungen Priestern Ehre und Anerkennung, denn: „Wir freuen uns, dass sich junge Menschen entscheiden, die Seelsorge in unseren Kirchgemeinden weiterzuführen“, sagte Franz Höbel.

Zwei Jahre seiner Ausbildung zum Priester hatte Daiser von September 2019 bis Juni in der Stadtkirche Bad Aibling verbracht. Schmid weilte im Herbst 2018 für sechs Wochen hier. Am 26. Juni waren sie zu Priestern geweiht worden. Nach mehreren Nach-Primizen in Truchtlaching, Birkenstein, Aschau und in Bad Aibling werden sie nun ihre eigenen Gemeinden übernehmen.

„Auch wenn ich gern für immer in Bad Aibling geblieben wäre, gehe ich nun nach Olching. Da Gott Anfang und Ende ist, vertraue ich darauf, dass er mit uns sein wird – hier bei Euch in Bad Aibling bleiben und mich an meiner neuen Wirkungsstätte in Olching empfangen wird“, so Daiser.

Ab jetzt ist er Priester in Olching

Seine Zeit in Bad Aibling werde er nie vergessen, versprach er. Dafür sorgen nicht nur viele wertvolle Begegnungen, sondern auch eine Chronik der Stadt, die er vom Bürgermeister zum Abschied erhielt. Birgit Baumann, die Vorsitzende des Stadtkirchenrats, überreichte ihm ein liturgisches Messgewand: „Die Farbe Grün symbolisiert Hoffnung und Neuanfang. Ich bin mir sicher, sie werden Bad Aibling auf der Haut spüren, wenn sie es tragen.“ Schon im August wird Robert Daiser im grünen Talar nach Bad Aibling zurückkehren, denn dann übernimmt er die Urlaubsvertretung in der Stadtkirche.

Für einen musikalischen Ohrenschmaus sorgte Kirchenmusiker Konrad Liebscher mit seinem Quintett.

Musikalisch umrahmt wurde die Nachprimiz von Kirchenmusiker Konrad Liebscher an der Orgel, Cornelia Höhensteiger (Sopran), Sabina Schönach (Alt), Anton Forstmair (Tenor), Anton Höhensteiger (Bass) und Marinus Wagner (Trompete). Ihnen dankte der Neupriester mit den Worten: „Es war wahrlich ein Ohrenschmaus.“

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