Von der Kinderstube bis zum Flüggewerden – eine Staren-Familie im heimischen Garten

Von der Kinderstube bis zum Flüggewerden hat Leserreporter Horst Reitinger in seinem Garten in Bad Aibling den Nachwuchs einer Staren-Familie beobachtet.

Die drei Neugeborenen präsentierten sich zunächst einer nach dem anderen am Loch des Starenkastens, wo sie hungrig auf die Fütterung mit Insekten und Würmern aus den nahegelegenen Wiesen warteten. Ab und zu gab es auch Mehlwürmer, die Reitinger jeden Tag bereitstellte. Für ihn als Zuschauer „ein Spektakel der besonderen Art“. Wie bei Menschen sind auch bei den Staren „Knödel“ am Wochenende oder Feiertagen sehr beliebt. Der Renner waren die „Meisenknödel“ im Gasthof „Reitinger“, von denen vier bis sechs Stück von den Staren, Amseln, Spatzen, Meisen und Stieglitzen innerhalb weniger Stunden vertilgt wurden. Die Jungstare werden von den Eltern nach Verlassen des Brutkastens zunächst gefüttert, beherrschen die eigene Nahrungsaufnahme aber spätestens nach wenigen Tagen bereits perfekt, hat Reitinger von seinem Posten aus beobachtet. Reitinger

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