BAU- UND UMWELTAUSSCHUSS BAD FEILNBACH

Kindergarten Derndorf: Ja für Bauantrag

Auf diesem Grundstücksoll der Derndorfer Kindergarten (Hintergrund) erweitert werden. Baumann

Bebauungspläne, Bauanträge und Voranfragen bildeten den Schwerpunkt der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Bad Feilnbacher Bau- und Umweltausschusses. Auch die Erweiterung des Kindergartens Derndorf stand darauf.

Bad Feilnbach– Der Ausschuss hatte über den Erlass einer Einbeziehungssatzung im Bereich Derndorf-Ost für die Erweiterung des dortigen Kindergartens zu entscheiden. Bürgermeister Anton Wallner trug die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange vor. Die Abteilung Bauleitplanung des Landratsamtes hatte Einspruch gegen einen Teil des Vorhabens eingelegt: Die Behörde bejahte zwar die Einbeziehung der Erweiterungsfläche für die Betreuungseinrichtung, jedoch nicht der beiden nördlichen Grundstücke für Wohnzwecke. Ein Grund: die fehlende bauliche Umgebungsnutzung. Der Ausschuss folgte in seinem Beschluss der Darstellung der Gemeindeverwaltung und wertete, dass die Einbeziehungssatzung den Zweck verfolge, einzelne Außenbereichsflächen in den grundsätzlichen Innenbereich einzubeziehen. Die kumulative Voraussetzung sei eine entsprechende bauliche Nutzung des angrenzenden Bereichs. Die Einbeziehungssatzung sei ferner mit einer geordneten städtebaulichen Entwicklung vereinbar. Das Gremium sah die Einbeziehung der Teilflächen einstimmig als rechtskonform an. Der Planentwurf ist hinsichtlich der Festsetzung zur First richtung und zur Art der baulichen Nutzung redaktionell zu ändern.

Daran anschließend wurde das gemeindliche Einvernehmen für den Bauantrag zur Errichtung eines zweigruppigen Kindergartens (Erweiterung des Kindergartens Derndorf) einstimmig erteilt.

Des Weiteren war ein Antrag auf Aufstellung eines Bebauungsplans im Bereich von sechs Grundstücken an der Hochriesstraße eingegangen. Bauamtsmitarbeiter Helge Dethof führte dazu aus, dass die geplante Nachverdichtung dem Ziel der Landesplanung und dem Wunsch der Gemeinde entspreche. Die Voraussetzungen für einen Bebauungsplan der Innenentwicklung lägen vor, von der Durchführung einer Umweltprüfung würde abgesehen. Der Ausschuss beschloss einstimmig die Aufstellung des beantragten Bebauungsplans im beschleunigten Verfahren mit dem Ziel der Änderung des bestehenden Baurechts im Sinne der Nachverdichtung. Die Antragsteller haben die Kosten des Verfahrens anteilig zu tragen. Mit den städteplanerischen Leistungen wird zudem das Büro Wüs tinger/Rickert in Frasdorf beauftragt.

Ebenfalls einhellig gutgeheißen wurden die Bauanträge für drei Einfamilienhäuser mit Doppelgaragen an der Birkenstraße beziehungsweise am Angerweg im Ortsteil Au. Die Genehmigung erfolgte jeweils mit der Maßgabe, pro Wohneinheit zwei Stellplätze zu errichten. Mit der gleichen Vorgabe gab es vom Gremium einmütig „grünes Licht“ für die Bauvoranfrage für zwei Einfamilienhäuser mit Doppelgaragen im Ortsteil Au (Nähe Kohlbachstraße). Damit wurde der Hinweis verbunden, dass mit der Einreichung der Bauanträge Nachweise über ein Geh-, Fahrt- und Leitungsrecht vorzulegen sind. bjn

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