Kindergarten abgerissen

Jetzt wurde das Gebäude abgerissen, als nächstes sollen Spundwände gesetzt werden, um zu verhindern, dass Wasser in die Baugrube läuft. merk
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Jetzt wurde das Gebäude abgerissen, als nächstes sollen Spundwände gesetzt werden, um zu verhindern, dass Wasser in die Baugrube läuft. merk

Feldkirchen-Westerham –  Das sind doch mal gute Nachrichten: In der Gemeinde Feldkirchen-Westerham gibt es laut Bürgermeister Hans Schaberl keine Wartelisten für Krippen- und Kindergartenkinder.

„Wir hatten ein bisserl Angst“, sagt der Rathauschef, „aber jedes Kind hat einen Platz bekommen“, so der Bürgermeister.

Und bald kommt sogar ein neues Kindergartengebäude hinzu: Denn der katholische Pfarrkindergarten an der Salzstraße in Feldkirchen ist Vergangenheit. Viele Mädchen und Buben haben ihn in den vergangenen 50 Jahren besucht, sind von den dort angestellten Frauen liebevoll betreut und auf die Schulzeit vorbereitet worden. Nach jahrelangen Diskussionen, Planungen, Beratungen und Verwerfungen ist er jetzt abgerissen worden, machte Platz für einen Neubau.

Die 45 Kinder waren bis Ende April im jetzt abgebrochenen Haus und sind dann nahtlos in das neu erstellte Ausweich-Quartier am Mareisring umgezogen. „Die Wohncontainer sind leicht erreichbar und bestens ausgestattet“, erklärt Pastoral-Referentin Judith Seipel. Der Einzug in den Neubau des Kindergartens sei im Herbst des kommenden Jahres geplant.

Wann allerdings mit dem Neubau begonnen werden kann, „steht noch nicht fest“, sagt Thomas Stacheter, ehrenamtlicher Mitarbeiter aus der Sicht der Pfarrei. „Derzeit laufen die Ausschreibungen für den Rohbau, ob mit ihm heuer noch begonnen werden kann, ist fraglich“, sagt Thomas Stacheter auf Anfrage unserer Zeitung.

Jetzt wurde vom Bagger das letzte Teil des Dachstuhls heruntergerissen, die restlichen Betonreste, Dachrinnen, Heizkörper, Böden und das Dämmmaterial wurden in die bereitstehenden Container geschüttet und zur betriebseigenen Anlage des spezialisierten Entsorgers gefahren.

Als nächstes müssen entlang des vorbeilaufenden Baches Spundwände gesetzt werden. Diese Absicherung ist erforderlich, weil auch der Keller überflüssig geworden ist, die Betonwände herausgebrochen werden müssen, und deshalb das Bach-, Regen- und Oberflächen-Wasser ungehindert in diese Baugrube laufen könnte.

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