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Kommune übernimmt Großteil der Kosten

Bruckmühler Jugendliche gestalten mit vielen Spenden ihre Clubräume und Terrasse

Der Awo-Ortsverein Bruckmühl hat 3000 Euro für die Terrasse des Jugendclubs gespendet Bei der Einweihung der coolen Outdoor-Area waren dabei: Heidi Lindner, Vorsitzende des Awo-Ortsvereins, die Sozialpädagogen Julia Martinus und Deniz Celik, Martin Buchacher, Gerti Kuchler, die „Finanzministerin“ des Awo-Ortsverein, Amelie Dörnberger, Sophie Buchacher (von links) und Leo Moosmeyer (vorn).
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Der Awo-Ortsverein Bruckmühl hat 3000 Euro für die Terrasse des Jugendclubs gespendet. Bei der Einweihung der coolen Outdoor-Area waren dabei: Heidi Lindner, Vorsitzende des Awo-Ortsvereins, die Sozialpädagogen Julia Martinus und Deniz Celik, Martin Buchacher, Gerti Kuchler, die „Finanzministerin“ des Awo-Ortsverein, Amelie Dörnberger, Sophie Buchacher (von links) und Leo Moosmeyer (vorn).
  • Kathrin Gerlach
    VonKathrin Gerlach
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Die Jugendlichen in Bruckmühl mussten lange darauf warten, ihren neuen Jugendtreff in Besitz nehmen zu dürfen. Jetzt endlich können sie ihn in vollen Zügen genießen. Ins „gemachte Nest“ setzten sie sich aber nicht.

Bruckmühl – Die Jugendlichen haben sich alles selbst erarbeitet und wurden dabei von den Vereinen der Marktgemeinde kräftig unterstützt. Seit April 2020 stehen im BRK-Gebäude an der Krankenhausstraße barrierefreie Räume von 150 Quadratmetern und dazu eine 40 Quadratmeter große Terrasse für den Jugendtreff zur Verfügung. Die Marktgemeinde zahlt die Miete und den Mammutanteil der Personalkosten.

Trotz Corona Räume selbst gestaltet

Außerdem gab sie 50.000 Euro für die Inneneinrichtung dazu. Die künftigen Nutzer durften und sollten bei der Gestaltung ihres neuen Domizils ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Und obwohl die Corona-Pandemie Freizeitkontakte auf ein Minimum reduzierte, haben es sich die Bruckmühler in den letzten 15 Monaten so richtig gemütlich gemacht.

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Die Küchenzeile war ein Geschenk des Bruckmühler Frauenbunds. Schulhausmeister Leonhard Ranner baute sie ein. Die Theke gestalteten die Jugendlichen selbst, genauso wie die Wände ihres Clubs. Aus Europaletten bauten sie sich eine Lounge für die Innenräume. Step by Step kamen Sofas und Sessel hinzu, ein Billardtisch, ein Tischkicker und über die „Aktion Mensch“ Computerarbeitsplätze. Die neuesten Errungenschaften sind Couchtisch, Fernsehschrank und ein großer Fernseher fürs „Wohnzimmer“.

Rollrasen, Gartenmöbel, Liegestühle und eine urige Lounge aus Paletten

Der Awo-Ortsverein Bruckmühl spendete nun 3000 Euro für eine Sommerterrasse. „Wir sind nicht nur für die Senioren und die Zwergerl da, sondern auch für unsere Jugendlichen“, betont Ortsvorsitzende Heidi Lindner und ergänzt: „Ihr dürft Euch jederzeit melden, wenn Ihr etwas braucht.“ Mit Rollrasen, trendigen Gartenmöbeln, Liegestühlen, einer urigen Lounge aus Paletten und Polstern, einem großen Sonnenschirm und einem Grill konnten sich die Jugendlichen so nun auch ihren Outdoor-Wohlfühlbereich gestalten. Mit Hängestühlen und Lichterketten für den Abend lässt sich der Sommer hier wirklich genießen.

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Seit den Pfingstferien dürfen sie ihren Jugendtreff wieder ohne Einschränkungen besuchen. Dass sie dabei die ganze Zeit eine Maske tragen müssen, stört sie nicht, denn was zählt, ist das Miteinander. Sie finden ihren Jugendtreff „voll cool“, wie Sophie Buchacher (15) sagt. Hier können sie sich mit Freunden treffen und ganz nach Lust und Laune werkeln, ratschen, spielen oder einfach auch mal nur „abhängen“.

Ab September noch mehr Angebote

Inzwischen ist die Resonanz bei den Zehn- bis 18-Jährigen so gestiegen, dass sich täglich etwa 20 Jugendliche im Club treffen. Deniz Celik und Julia Martinus – die beiden Sozialpädagogen, die den Jugendtreff leiten – denken schon darüber nach, die Öffnungszeiten zu erweitern, um extra Zeitfenster und Ideen auch für die „Kleinen“ anzubieten. Ab September wäre das gut möglich, denn dann werden die Beiden von einem „Bufdi“ unterstützt.

Auf Wunsch der Jugendlichen gab es in den ersten Ferienwochen im Bruckmühler Jugendtreff unter anderem Ausflüge in die Trampolinhalle „Superfly“ nach München, zum Lasertag in der Black Fox World Rosenheim oder ins Freibad nach Bad Feilnbach. Auch die sehnlichst erwünschte „Houseparty“ mit Pizza und Übernachtung durfte endlich stattfinden.

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