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Jugendfeuerwehr heiß begehrt

45 neue Feuerwehranwärter: Bad Feilnbachs Nachwuchs ist am Start

„Wasser marsch!“ mit Ziel Feuerwehrmann heißt es für die Jugendfeuerwehrler Samuel Kninan, Gabriel Luizescu und Jugendwart Luis Seidl. Foto: Strim
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„Wasser marsch!“ mit Ziel Feuerwehrmann heißt es für die Jugendfeuerwehrler Samuel Kninan, Gabriel Luizescu und Jugendwart Luis Seidl.
  • VonPeter Strim
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Auf die gemeindliche Aktion „Komm zur Jugendfeuerwehr – jede Hand kann helfen!“ haben sich 45 Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren gemeldet. Was sie schon gelernt haben und was ihr Ziel ist, erzählen sie hier.

Bad Feilnbach – Zur Bewältigung ihrer Einsätze sind die vier Feuerwehren Dettendorf, Au, Bad Feilnbach und Litzldorf optimal aufgestellt. Auf hohem Niveau befinden sich Qualifikationen und Ausbildung der Feuerwehrler und auch die personelle Einsatzfähigkeit scheint zukunftsorientiert gesichert. Denn jetzt haben diese Wehren Verstärkung bekommen: 45 Mädchen und Burschen zwischen zwölf und 17 Jahren sind jetzt frisch dabei und bereichern die vier Jugendfeuerwehren.

Aktion der Gemeinde trägt Früchte

In Au sind neun Mädchen und zwölf Burschen dabei, in Bad Feilnbach drei Mädchen und sechs Burschen, in Dettendorf neun Burschen und die Litzldorfer konnten sechs Burschen begrüßen. Über diese hohe Zahl an Neuzugängen war Bürgermeister Anton Wallner sehr erfreut.

Voller Eifer dabei: Feuerwehranwärter Martin Henfling jun. (2.v.r.) beim Schlauchzielwurf, beobachtet von (von rechts) Jugendwartin Simone Reiter, Sebastian Bauer, Franz Wendlinger jun., Michael Millauer und Hannes Kotz. Strim

Ausschlaggebend war die Bad Feilnbacher Aktion „Komm zur Jugendfeuerwehr – jede Hand kann helfen!“ Dabei handelte es sich zum einen Gemeinschaftsaufruf, so der Litzldorfer Jugendbeauftragter Thomas Kirchberger und Kommandant Matthias Höfer. Ziel ist es, Synergien für künftige Einsatzbereitschaften zu bündeln.

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Für die jüngsten Mitglieder in der Litzldorfer Feuerwehr, wie Sebastian Bauer, Franz Wendlinger jun., Michael Millauer, Martin Henfling jun., Marinus Seebacher und Hannes Kotz, bedeutet es laut Höfer, an der MTA-Grundausbildung teilzunehmen. Dazu gehören unter anderem: etwa 100 Übungsstunden, Fahrzeugkunde, Löschaufbau, Verkehrssicherung und einfachen Einsatzsituationen. Darüber hinaus stehen auch Ausflüge, Wettbewerbe und Wanderungen auf dem Programm. Ziel der Jugendlichen ist es, mit Eintritt des 18. Lebensjahres zum Feuerwehrmann befördert zu werden und in weitere Aufgaben, wie Atemschutzgeräteträger, Maschinist oder Gruppenführer, einzusteigen.

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In der Feuerwehr Au, so Vize-Kommandant Josef Antretterr, kümmern sich, Jugendwart Luis Seidl, sein Stellvertreter Michael Grimm sowie Feuerwehrfrau Anja Koziol um die Ausbildung der Jugendfeuerwehr. Die 21 Neuzugänge haben sich schnell in das Jugendfeuerwehrteam bestens integriert. In den Altersgruppen der zwölf- bis 14-Jährigen erfolgt die Ausbildung eher spielerisch. Für erfolgreiches Mitwirken und fleißiges Üben bekommt diese Altersgruppe nach einer Prüfung die „Jugendflamme“ als erstes Abzeichen.

Die Älteren, 15 bis 17 Jahre, erhalten bereits die Ausbildung mit Vorbereitung für ihren aktiven Dienst in der Feuerwehr ab dem 18. Lebensjahr. Eine Prüfung für das Jugendleistungsabzeichen ist im Herbst vorgesehen.

15-Jähriger will etwas Sinnvolles ausprobieren

Den Neuzugängen macht es viel Spaß in der Auer Jugendfeuerwehr dabei zu sein. Dazu gehört Gabriel Luizescu (15), der mit seinen Eltern seit sechs Jahren in Au wohnt und etwas Neues und Sinnvolles ausprobieren wollte und sein Weg zur Auer Feuerwehr führte. Auch für Samuel Ksinan (12) ist es „sehr interessant“. Beide erwiesen sich beim Aufbau eines einfachen und kleinen Löschaufbaus als zukunftsweisenden Einsatzkräfte. Interessant für Au ist, dass einige Jugendliche auf die feuerwehrtechnische Erfahrung ihrer Väter bauen können.

Sich für die Gemeinde einsetzen

Erfreulich so Luis Seidl sind jedoch auch jene jungen Kameraden die dem Aufruf der Gemeinde Bad Feilnbach „Komm zur Jugendfeuerwehr gefolgt sind und sich ehrenamtlich zum Wohl der Bürger und Gemeinschaft einbringen wollen.

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