Jubel beim Kunstverein Bad Aibling: Endlich geht‘s wieder los

Mit Bildern wie „Tag und Nacht“ verbindet Marc Taschkowsky Popästhetik und Surrealismus.
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Mit Bildern wie „Tag und Nacht“ verbindet Marc Taschkowsky Popästhetik und Surrealismus.

„Es reicht!“ sagt der Kunstverein Bad Aibling und nimmt nach der langen Corona-Pause den Ausstellungsbetrieb in der Galerie im alten Feuerwehrgerätehaus wieder auf. Das ausgeklügelte Hygienekonzept macht‘s möglich.

Bad Aibling – „Marc Taschowsky platzt ab dem 27. September mit seinen lauten, quirligen Bildern in unserer seit Monaten verwaiste Galerie im alten Feuerwehrgerätehaus und bringt wieder Leben in die Bude“, freut sich Vorsitzende Martina Thalmayr..

Der Kunstverein Bad Aibling freut sich auf den Berliner Künstler mit seiner Ausstellung „Kopfjäger“. Die Ausstellung wird am Sonntag, 27. September, eröffnet. Jeweils um 17, 18 und 19 Uhr lädt der Kunstverein zu einer circa 30-minütigen Ausstellungseinführung ein. Der Eintritt ist frei – eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an info@kunstverein-bad-aibling.de.

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Um überhaupt wieder wieder Ausstellungen durchführen zu können, hat der Kunstverein ein Hygienekonzept ausgearbeitet. Dieses besagt, dass Gesamtbesucherzahl während der laufenden Ausstellungen auf zehn Besucher beschränkt ist. Bei Vernissagen oder Künstlergesprächen sind 15 Personen an markierten Plätzen zugelassen. Innerhalb der Galerie ist zwischen Besuchern ein Mindestabstandes von eineinhalb Metern einzuhalten; zur Orientierung dienen Boden- und Richtungsmarkierungen.

Personen mit unspezifischen Allgemein- sowie respiratorischen Symptomen jeglicher Schwere sowie Personen mit Kontakt zu Covid-19-Fällen innerhalb der letzten 14 Tage müssen jedoch aufgrund der Corona-Pandemie von einem Besuch der Galerie ausgeschlossen werden.

Nur mit Mund-Nasen-Bedeckung in die Galerie

Für alle anderen sind Zutritt und Aufenthalt nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung gestattet. Nur während einer bestuhlten Veranstaltung kann auf den markierten Plätzen auf die Maske verzichtet werden. Beim Verlassen des Platzes ist die Maske wieder zu tragen. Im Eingangsbereich sowie in den sanitären Anlagen stehen für Mittel zur Handhygiene bereit. Das Betreten der sanitären Anlagen ist nur für eine Person möglich. Stark frequentierte Oberflächen werden auch während des Besucherbetriebs regelmäßig gereinigt.

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Somit steht der ersten Ausstellung nach der Zwangspause nichts mehr im Weg. Marc Taschowsky setzt sich in seinen Werken, die ab dem 27. September zu sehen sind, mit den Strategien der Selbstvermarktung von Superstars auseinander. Er sammelt Bilder und Fotografien und lässt es in seine Werke einfließen. Er stellt weltbekannte Figuren wie Schauspieler, Schriftsteller, Comicfiguren dar, setzt sie poppig und extrem in Szene.

Die Ausstellung in der Galerie an der Irlachstraße kann im Anschluss bis 18. Oktober jeweils samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr besichtigt werden.

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