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Auch Bürgermeister Richard Richter gratuliert

Auf dem Volksfest 1959 hat’s gefunkt: Johann und Josefa Zellner aus Bruckmühl feiern 60. Hochzeitstag

Gefunkt hat es schon vor 62 Jahren, verheiratete sind sie seit 60 jahren. Josefa und Johann Zellner aus Bruckmühl (von links) feierten jetzt ihre Diamantene Hochzeit. Bürgermeister Richard Richter überbrachte die Glückwünsche der Marktgemeinde.
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Gefunkt hat es schon vor 62 Jahren, verheiratete sind sie seit 60 jahren. Josefa und Johann Zellner aus Bruckmühl (von links) feierten jetzt ihre Diamantene Hochzeit. Bürgermeister Richard Richter überbrachte die Glückwünsche der Marktgemeinde.
  • VonJohann Baumann
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Im Jahr 1961 schlossen allein in der (alten) Bundesrepublik Deutschland 699.339 Paare den Bund fürs Leben – unter ihnen auch Johann und Josefa Zellner aus Bruckmühl. Sie feierten jetzt ihren 60. Hochzeitstag und damit ihre Diamantene Hochzeit.

Bruckmühl – Der „Diamanthochzeiter“ kam im seinerzeitigen Bruckmühler Krankenhaus – dem heutigen Volksmusikarchiv – zur Welt, das damals mit ganz Bruckmühl zur Gemeinde Kirchdorf gehörte. Er ging in Kirchdorf auch zur Schule – aber nur fünf Wochen. „Man hat mich dort sehr ungerecht behandelt“, erinnert er sich. Johann setzte seinen Sturkopf durch: Mit dem Segen seiner Mutter zog er zu seinen Großeltern nach Oberheufeld und durfte fortan die Schule in Weihenlinden besuchen, wo es ihm deutlich besser gefiel.

Nach der Schulzeit absolvierte er im früheren Marmorwerk Rösner eine Lehre als Marmorschleifer. Später arbeitete er unter anderem im Bundeswehr-Munitionsdepot in Wächterhof und war ab 1963 bis zum Renteneintritt in verschiedenen Funktionen in der Papierfabrik Steinbeis (heute Neenah Gessner) tätig.

Seine Frau Josefa ist ebenfalls im Kirchdorfer Krankhaus geboren und wuchs in Heufeldmühle auf. Sie besuchte die Volksschule in Bruckmühl, anschließend die Haushaltungsschule auf der Fraueninsel und war danach unter anderem im Pensionistenheim Höllmüller in Bad Aibling und im Altenheim in Bruckmühl beschäftigt.

Mehr Informationen aus dem Mangfalltal finden Sie hier.

Kennengelernt hat sich das Diamantpaar 1959 auf dem Aiblinger Volksfest – da hat’s gefunkt zwischen dem Hans und der Fini. Für ihre 1961 geschlossene Ehe benötigten sie noch eine Sondergenehmigung, weil beide noch keine 21 Jahre alt und damit noch nicht volljährig waren. Das Volljährigkeitsalter wurde erst am 1. Januar 1975 auf 18 Jahre gesenkt. Aus ihrer Ehe gingen fünf Kinder und zehn Enkelkinder hervor.

Das Paar wohnte zunächst in Noderwiechs und zog 1965 nach Bruckmühl in ihr seitheriges Domizil in der Bahnhofstraße im „Turbinenhaus“. Hans Zellner war früher leidenschaftlicher Kaninchenzüchter und Angler, ist seit 50 Jahren Mitglied des Kreisfischereivereins Bad Aibling und seit 40 Jahren beim Trachtenverein „D‘Wendlstoana“. Er ist FC Bayern-Fan, spielt außerdem gerne Schafkopf und kommt regelmäßig zum monatlichen Senioren-Schafkopfrennen im Bürgersaal, das zu seinem Leidwesen derzeit wegen Corona nicht stattfinden kann.

Seine Frau hat schon immer gern gestrickt und lange Jahre in der Frauengruppe des Kaninchenzuchtvereins mitgewirkt. Zur „Diamantfeier“ im Bruckmühler Café „Hasi‘s“ kam auch Bürgermeister Richard Richter. Mit den Glückwünschen der Marktgemeinde überbrachte er einen kulinarischen Genusskorb sowie das Bruckmühl-Buch und wünschte dem Jubelpaar noch viele glückliche und gesunde Jahre.

Auch der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat gratuliert. Er schrieb unter anderem: „Sie können mit Freude und Stolz auf die gemeinsam erlebten Jahre zurückblicken. In ihnen hat es gewiss die eine oder andere Prüfung gegeben, sie waren aber auch reich an glücklichen Stunden.“ Schriftliche Glückwünsche und Blumen schickte auch Landrat Otto Lederer, der „zum wahrlich nicht alltäglichen Ehejubiläum“ gratulierte.

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