Jetzt auch in Bruckmühl: Ernten, wo das gelbe Band weht!

Wo ein gelbes Band weht, darf auch in der Marktgemeinde Bruckmühl Obst geerntet werden.
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Wo ein gelbes Band weht, darf auch in der Marktgemeinde Bruckmühl Obst geerntet werden.

Jetzt heißt es auch in Bruckmühl: Ernten, wo das gelbe Band weht! Auf Anregung der Gemeinderätin und Umweltreferentin Kirstin Klein (Bündnis90/Die Grünen) schließt sich die Marktgemeinde Bruckmühl der Initiative „Gelbes Band“ an, so wie es Feldkirchen-Westerham und Bad Aibling bereits getan haben.

Bruckmühl – Die Idee ist ebenso simpel wie genial: Eigentümer von Obstbäumen, die ihre Bäume nicht mehr selbst abernten können oder wollen, markieren diese einfach mit einem gelben Band und geben die Ernte somit als Allgemeingut für die Bevölkerung frei. Beim Abernten der Bäume sind die folgenden Regeln zu beachten: Es dürfen keine Äste abgebrochen oder Bäume beschädigt werden.

Grundstücke dürfen nicht verschmutzt werden

Die Grundstücke dürfen nicht verschmutzt und müssen so wieder verlassen werden, wie sie angetroffen wurden. Das Abernten der markierten Bäume geschieht auf eigene Gefahr und sollte bei eingezäunten Grundstücken vorher mit den Eigentümern abgesprochen werden.

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Die in der Marktgemeinde ansässigen Obst- und Gartenbauvereine unterstützen die Initiative und werben bei ihren Mitgliedern für die Aktion, um mit gutem Beispiel voranzugehen. Dies wird auch die Markgemeinde tun und die Obstbäume im Rathauspark mit einem gelben Band versehen.

Die gelben Bänder können ab sofort in Zimmer 29 (erster Stock, rechts) im Rathaus Bruckmühl zu den üblichen Geschäftszeiten abgeholt werden. Wer selbst ein gelbes Band zu Hause hat, kann dies selbstverständlich auch verwenden.

Infos und Anmeldung per E-Mail

Bei Bäumen, die von der Straße aus nicht einsehbar sind, kann zusätzlich ein Band am Gartenzaun oder an der Haustür angebracht werden. Die Bruckmühler werden gebeten, sich mit Fragen und Anregungen zu diesem Projekt an Kirsten Klein unter der E-Mail kirstenklein2013@t-online.de zu wenden.

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