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Beeindruckendes Improvisationstheater: Kinofilme abgewandelt und neu erzählt

James Bond schlägt Casablanca

Kino Royal": Martin Schönacher, Karin Killy, Regina Kröll und Christian Schmidt in "Bühnen-Film"-Szenen im ehemaligen Rathaus-Sitzungssaal.  Foto  Baumann
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Kino Royal": Martin Schönacher, Karin Killy, Regina Kröll und Christian Schmidt in "Bühnen-Film"-Szenen im ehemaligen Rathaus-Sitzungssaal. Foto Baumann

Bad Aibling - "stadtland impro" spielt "Kino Royal" lautete der Titel der Vor-Ab-Riss-Veranstaltung, die zu einem ganz besonderen Filmabend werden sollte. Gestaltet wurde der Filmabend von dem Münchener Ensemble, das unter anderem regelmäßig im Rosenheimer TAM gastiert.

Das Publikum im gut gefüllten Sitzungssaal wurde vorab gebeten, mittels Punktevergabe aus den 50 "besten Filmen aller Zeiten" - von "Alice im Wunderland" über "Indiana Jones" bis "Zurück in die Zukunft" - vier Filme für das Impro-Programm auszuwählen. Klar vorne lag dabei "Der Schuh des Manitu" vor den punktgleichen James Bond, Casablanca und "Manche mögen's heiß". Nach einigen temperamentvollen Aufwärmübungen wurden mit dem Publikum die Handlungen der ausgewählten Filme besprochen und jeweils mit einem gespielten "Trailer" illustriert.

Nachdem "Manche mögen's heiß" nach einem Vorentscheid ausschied, konnte das Publikum mit Vorschlägen Ort und Zeit der Handlung sowie auch das Genre der verbliebenen drei Filme verändern. So mutierte "Der Schuh des Manitu" zum Musical, bei James Bond wurde die loyale Sekretärin Miss Moneypenny zur Doppelagentin "umbesetzt" und der Schwarz-Weiß-Klassiker Casablanca in einen Science- Fiction-Streifen umgewandelt.

Als "Garnierung" der jeweiligen Handlung lieferten die Besucher auf Zetteln Filmzitate ab, die dann in die Bühnentexte einbezogen wurden. Mit beeindruckender Improvisationskunst, hochdramatisch-augenzwinkernden Szenen und köstlichen Parodien wurde dann vom spielfreudigen Ensemble der jeweils veränderte Filminhalt umgesetzt.

Nach zwei weiteren Entscheidungsrunden verblieb als Siegerfilm des Abends James Bond, dessen Handlung in Abstimmung mit dem Publikum weiter modifiziert und nach Bayern verlegt wurde. Diese endete schließlich in einer herzzerreißend-zwerchfellerschütternden Sterbeszene zwischen der "Bösewichtin" Elfi Gmeinwieser und dem 007-Agenten James Bond, dessen letzten Worte passenderweise "man lebt nur zweimal" (Filmtitel aus der Bond-Serie/Anm. d. Red.) lauteten.

Das "stadtland impro"-Ensemble, bestehend aus Karin Killy, Regina Kröll, Christian Schmidt und Martin Schönacher (musikalische Begleitung: Ismail Zeteroglu) überzeugte das höchst amüsierte Publikum nicht nur durch seine Kreativität und Spontaneität bei der Improvisierung der Filmhandlungen, sondern auch in hohem Maße durch hervorragendes und wandlungsfähiges darstellerisches Können.

Die Bühnenakteure erhielten bei diesem "Filmabend der besonderen Art" häufigen Szenenapplaus und einen begeisterten Schlussbeifall, für den sie sich als Zugabe mit witzigen "Outtakes" (verfilmtes, aber in der Endfassung eines Filmes nicht verwendetes Material/Anm. d. Red.) aus den auf der Bühne gestalteten Filmen bedankten. bjn

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