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Marktgemeinderat stimmt Modernisierung zu

Investition in Bruckmühler Klärwerk ist „geklärt“

Mit dem Austausch der Zentrifuge und der Förderanlage wird das Klärwerk fit für die Zukunft gemacht.
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Mit dem Austausch der Zentrifuge und der Förderanlage wird das Klärwerk fit für die Zukunft gemacht.

Damit die Bruckmühler Abwässer auch in Zukunft ordentlich geklärt und bedenkenlos in den Wasserkreislauf der Natur zurückgeführt werden können, muss kräftig investiert werden. Mehr als eine halbe Million Euro nimmt die Marktgemeinde dafür in die Hand.

Bruckmühl – Um das Klärwerk für die Zukunft fit zu machen, müssen Zentrifuge, Flockmittelansetzstation und Förderanlage erneuert werden. Die Kosten belaufen sich auf mehr eine halbe Million Euro. Trotzdem war sich sich der Bruckmühler Marktgemeinderat einig: „Was muss, dass muss – da braucht man nicht lange zu diskutieren.“ Mit einem einstimmigen Votum billigte das Plenum die vorgelegten Entwurfsplanungen samt Kostenberechnung des Ingenieurbüros mit einem Finanzvolumen von immerhin 566 000 Euro.

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Die beiden Ingenieure Marco Hollnstein und Andreas Vogl waren der jüngsten Sitzung des Bruckmühler Marktgemeinderates per Video-Streaming zugeschalten und erläuterten in einer ausführlichen Präsentation die Notwendigkeit der Modernisierungsmaßnahme.

Nach ihren Darstellungen stamme die jetzige Zentrifuge aus dem Jahr 2000 und laufe am oberen Belastungsgrad. Damit verbunden sei auch eine hohe Reparaturanfälligkeit. Zudem entspreche die technische Schaltanlage nicht mehr den derzeitigen Sicherheitsbestimmungen und -anforderungen.

Auch die Flockmittelansetzstation ist nicht mehr zeitgemäß und muss erneuert werden.

Auch könnten einzelne Ersatzteile aufgrund des hohen Alters gar nicht mehr beschafft werden. Zum Zeitplan merkte die beiden Ingenieure an, dass der Beginn der Austauscharbeiten für die Monate November und Dezember geplant ist: „Wenn dann alles wie geplant läuft, kann das Projekt bis zum März 2023 abgeschlossen werden.“

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Zu den damit verbundenen Finanzkalkulationen führten sie aus, dass sich die geschätzten Kosten für den Austausch der Zentrifuge im Jahr 2019 auf rund 350 000 Euro beliefen. Im Rahmen der Entwurfsplanung wurde dann aber festgestellt, dass neben der Zentrifuge auch noch die Flockmittelansetzstation und die Förderanlage erneuert werden müssen.

Durch diese zusätzlichen Maßnahmen und die allgemeine Preiserhöhung in den letzten knapp drei Jahren addierten sich die Gesamtkosten auf den nun genannten Brutto-Gesamtbetrag von 566 000 Euro.

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