„Interesse bei den Ärzten ist sehr groß“

Matthias Kreitmeier
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Matthias Kreitmeier

Der Standort ermöglicht es, aufgrund seiner Planung als Ärztehaus auf bis zu 1800 Quadratmetern Praxisfläche alle Möglichkeiten umzusetzen.

Wir werden versuchen, es mit unterschiedlichen Fachrichtungen zu besetzen. Das bedeutet für den Patienten kurze Wege bei Überweisungen zu Ärzten im Haus, schnelle Behandlungen, optimale medizinische Versorgung. Das Areal ist von allen Richtungen aus hervorragend zu erreichen. Definitiv ein Mehrwert für die medizinische Versorgung in Bad Aibling.

Wann ist der Investor mit diesem Vorhaben auf Sie zugekommen und was war Ihr erster Gedanke?

Mitte des Jahres kam der Investor auf uns zu und fragte, ob ein Ärztehaus am Standort vorstellbar und realisierbar sei. Wir hatten tatsächlich vom ersten Augenblick an das Gefühl, dass man sehr professionell an das Vorhaben herangeht und von Grund auf die Anforderungen an eine Immobilie als Ärztehaus in die Planung mit aufnahm.

Welche Rahmenbedingungen bietet das Objekt für Interessenten?

Sie könnten nicht besser sein: nahezu beliebige Praxisgrößen ab 150 bis hin zu 600 Quadratmeter auf einer Ebene, durch freie Grundrisswahl optimale Praxisabläufe darstellbar, hervorragende Erreichbarkeit mit sehr vielen Parkplätzen direkt im Haus.

Wie sieht das Interesse seitens der Ärzteschaft bisher aus?

Es ist sehr hoch, insbesondere bei Ärzten, die in den kommenden vier bis fünf Jahren einen Praxisnachfolger suchen. Hintergrund ist, dass Praxen in Ärztehäusern weitaus einfacher einen Nachfolger finden – und dies bei deutlich höheren Verkaufspreisen der Praxen.

Grundsätzlich kommen sämtliche Fachrichtungen infrage. Besonderer Bedarf besteht mit Sicherheit im Bereich Dermatologie, was aber vor allem aufgrund der Zulassungsbeschränkung durch die Kassenärztliche Vereinigung eine erhebliche Herausforderung darstellt. Da wir in allen Bereichen der Zahnmedizin keine Niederlassungsbeschränkungen haben, kommen somit natürlich alle zahnärztlichen Fachrichtungen infrage und sind deutlich einfacher zu besetzen. Interview Eva Lagler

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