In Sorge um einen alten Walnussbaum

Bad Aibling – „Was passiert mit den Bäumen?“, fragte Katharina Dietel (Grüne) als erstes, als eine Bauvoranfrage zum Neubau eines Einfamilienhauses an der Sonnenstraße im Bauausschuss behandelt wurde.

„Wo bleiben die?“

Ersatzpflanzungensollen folgen

Bauamtsleiter Andreas Krämer antwortete prompt: „Es wird Ersatzpflanzungen geben.“ Dass das keine Auswirkungen auf die Umwelt haben werde, bezweifelte Dietel. Denn in der Beschlussvorlage, die jedem Stadtrat vorliegt, stehe immer auch der Punkt: „Auswirkungen auf die Umwelt“. Darunter steht: keine. „Das passt ja nun nicht“, sagte Dietel. „Für uns wäre es doch wichtig zu wissen, dass Bäume gefällt werden“, sagte sie. Rathauschef Stephan Schlier (CSU) erklärte, dass es sich ja um eine Voranfrage handele.

Grünen-Kollegin Anita Fuchs sprang Dietel bei: „Dort steht ein großer alter Walnussbaum.“ Der auch weiterhin dort stehen soll – ob Neubau ja oder nein. Sie regte an, dass dieser Baum beim Bau des Einfamilienhauses nicht beschädigt werden solle. Man könne lediglich den Hinweis geben, so Krämer. Das forderte Fuchs auch. Einstimmig entschied sich das Bad Aiblinger Gremium, dem Bauantrag zuzustimmen. iw

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