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ARBEITEN AN TASTGARTEN IM KURPARK SCHREITEN VORAN

In Bad Aibling gibt es meterweise spürbare Erlebnisse

Die Betonfertigteile für die neuen, dauerhaft haltbaren Pflanztröge werden unter Regie von Stadtgärtnerei-Chef Andreas Arnold (rechts) angeliefert und versetzt.
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Die Betonfertigteile für die neuen, dauerhaft haltbaren Pflanztröge werden unter Regie von Stadtgärtnerei-Chef Andreas Arnold (rechts) angeliefert und versetzt.
  • VonJohann Baumann
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Ein neuer Sinnesgarten entsteht derzeit im Bad Aiblinger Kurpark. Neben vielen neuen Angeboten zum Tasten bekommt er auch einen Klangbrunnnen. Die Stadtgärnterei ist derzeit bei den Vorberei

Bad Aibling – Der Blinden- und Tastgarten imKurpark Bad Aiblingwar ziemlich in die Jahre gekommen und wurde deshalb im vergangenen Herbst abgebaut. Nun wurde mit dem „Neubau“ begonnen. Inzwischen schreiten die Arbeiten zügig voran.

Bei der Neuanlage gibt es zahlreiche Änderungen. So wird der Garten anstelle der früheren hölzernen Pflanztröge jetzt mit drei Hochbeeten aus Beton ausgestattet. Diese wurden als „Maßanfertigung“ vom Betonwerk Stigloher in Willing produziert, im „Baukasten“-System geliefert und an Ort und Stelle vom Bauhof-Team auf den vorbereiteten Fundamenten zusammengeschraubt.

Neue Angebote für die Sinne

Die Pflanzbehälter sind einheitlich 1,40 Meter breit und 0,85 Meter hoch, weisen aber mit vier Metern (zwei Tröge) beziehungsweise drei Metern (ein Trog) unterschiedliche Längen auf.

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Während die Bepflanzung schon in Kürze erfolgt, kann die Holzverkleidung für die Behälter erst später vom Hersteller geliefert werden. Ebenfalls bereits bestellt wurden die mit Blindenschrift versehenen Hinweistafeln. „Sie werden in den Ruperti-Werkstätten Altötting hergestellt, in denen Menschen mit Behinderungen beschäftigt sind“, erklärte Stadtgärtnerei-Chef Andreas Arnold.

Staudenbeete und Rasen angelegt

Auch das „Drumherum“ der Tastgarten-Anlage wurde neu gestaltet. So wurden als äußere Umrandung Staudenbeete angelegt, mit Humus befüllt und für die Bepflanzung vorbereitet. Im Randbereich wurde zudem neuer Rasen eingesät.

Eine spürbare Verbesserung gibt es schließlich auch bei der Beschaffenheit der Wege. „Diese bestanden früher aus Rindenmulch, und das war nicht ideal für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Rollatoren“, erläuterte Arnold. Die neue Wegeführung erhielt einen festen Unterbau und wird noch mit einer Mineralbeton-Oberfläche versehen.

Betroffene sind vom Projekt begeistert

In das Tastgarten-Projekt war auch die Bezirksgruppe Oberbayern-Rosenheim des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes eingebunden. Bezirksgruppenleiterin Brigitte Lindmeier lobt die Stadt Bad Aibling, dass sie den Blinden- und Tastgarten auf den neuesten Stand gebracht hat und betont: „So eine Anlage gibt es nicht überall. Sie bietet sich für Tagesausflüge unserer Mitglieder an.“

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Sehr erfreut ist auch Irene Oberst, eine der beiden Beauftragten des Landkreises Rosenheim für Menschen mit Behinderungen: „Das ist eine sehr gute Einrichtung, denn tasten ist für blinde und sehbehinderte Menschen ein ganz wichtiger Sinneseindruck.“

In die Tastgarten-Anlage integriert ist auch der Klangbrunnen, der in Kürze wieder seinen Aufsatz erhält.
Der Weg wurde befestigt (links), Staudenbeete angelegt (Mitte) und der Rand mit Rasen eingesät (rechts).

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