In Hohenthann erinnert ein Kirschbaum an das Jahr 2020

Ihre Spuren hinterlassen die Hohenthanner Firmbewerber trotz der Ausgangsbeschränkungen. Dafür haben Corinna, Josef, Raphaela und Manuela Kefer (von links) gesorgt. RE

Jedes Jahr beteiligen sich die Firmbewerber aus Hohenthann mit einer besonderen Aktion am Dorfleben. In diesem Jahr sollte ein Kirschbaum geplanzt werden. Da gemeinsamen Aktionen der Jugendlichen unter Corona-Bedingungen nicht möglich waren, übernahm Familie Kefer die Pflanzung.

Hohenthann– Jedes Jahr beteiligen sich die Firmbewerber aus Hohenthann mit einer besonderen Aktion am Dorfleben, sei es der Bau des Labyrinths oder das Anlegen der Blumenwiese am Friedhof.

Ursprünglich war in diesem Jahr ein „Kirchakaffä“ im Alten Schulhaus von den Firmlingen geplant, um den Kauf eines Kirschbaums zu finanzieren. Den wollten sie dann am Parkplatz des Friedhofes im Ort einpflanzen, um so ihre Spuren zu hinterlassen.

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Dieses Jahr aber ist alles anders, doch die Pflanzaktion sollte trotzdem nicht ausfallen. Also übernahmen Josef und Manuela Kefer die Finanzierung und den Kauf des Baumes und aller erforderlichen Materialien. Mit ihren Kindern Corinna (Firmbewerberin) und Raphaela pflanzten sie den „Firmlings-Kirschbaum“ und pflegen ihn, bis er angewachsen ist.

Da der Vorstellungsgottesdienst der Firmlinge nicht gefeiert werden konnte, stellen sich die Firmlinge aus Hohenthann jetzt am Kirschbaum mit einem Foto vor. Auch in der Kirche wird eine Plakatwand zum Thema „Spuren hinterlassen“ aufgestellt. Hier sind auch ihre Spuren zu finden, die vom Eingang – symbolisch durch das Leben mit vielen Stationen – bis zum Altar, also zu Gott selbst führen.

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