Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Hohenthann: Bauwunschdiskutiert

Neben dem Bauantrag der Firma Frischpack GmbH in Mailling (wir berichteten) hatte sich der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung wieder mit einer Fülle von Bauanträgen zu beschäftigen, die aber mit einer Ausnahme alle reibungslos behandelt werden konnten. Einzig die Erweiterung des Bebauungsplanes "Im Winkl" in Hohenthann sorgte für hitzige Diskussionen.

Tuntenhausen - Der Bauantrag auf Einbau einer Dachgaube in Stetten 4 war schon einmal behandelt worden, diesmal wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt.

Dem Bauantrag auf Neubau einer landwirtschaftlichen Maschinen- und Gerätehalle mit Heu- und Strohlager in der Nähe von Innerthann wurde ebenfalls zuge-stimmt, nachdem die Halle nunmehr nach Vorschlag des Bauauschusses wesentlich höfnäher erstellt wird. Allerdings ist die Privilegierung noch nachzuweisen, ebenso die fehlenden Nachbarunterschriften einzubringen.

Einvernehmlich bejaht wurde auch der Bauantrag auf Einbau einer Wohnung in ein bestehendes landwirtschaftliches Anwesen in Unterrain 1. Auch dem Bauan-trag auf Anbau eines Winter-gartens in Schönau, Hoches-terweg 10, stimmte man ein zu.

Der Bauantrag auf Anbau eines Wintergartens incl. Unterkellerung in Bergweg 15 Tuntenhausen braucht aufgrund der Größe eine Befreiung, der der Bauausschuss aber zustimmte. Zugestimmt wurde auch dem Bauantrag auf Errichtung eines Carportes und einer Hauseingangsüberdachung in Tuntenhausen, Tillystraße 8.

Beim Antrag auf Vorbescheid zum Neubau einer Garage in Sindlhausen wird man aufgrund der überbauung des Regenwasserkanals, der zudem defekt ist, gegebenenfalls eine Verlegung überlegen. Das gemeindliche Einvernehmen wurde aber hergestellt.

Zur Bauvoranfrage auf Ausbau des Dachgeschosses in Tuntenhausen, Lerchenweg 4, verlas Bürgermeister Otto Lederer auch einen Brief der Antragstellerin. Durch die Anhebung um 50 cm müsste, so der Bürgermeister, der Bebauungsplan geändert oder eine Befrei-ung erteilt werden. Zudem lägen aktuell nicht alle Nachbarunterschriften vor. Das gemeindliche Einvernehmen wurde deshalb nicht hergestellt, allerdings in Aussicht gestellt, bei Vorlage sämtlicher Unterschriften den Antrag nochmals im Bauaus-schuss zu behandeln, dazu aber vorab einen Ortstermin zu machen.

Beim Antrag auf Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes Nummer 24 "Im Winkl" in Hohenthann zur Errichtung eines Gerätehauses mit Holzlege wurde ebenfalls Einvernehmen hergestellt.

Breite Diskussion nahm dann der Antrag auf Erweiterung des Bebauungsplanes "Im Winkl" in Hohenthann von Sabine Buchner und Andreas Biehn ein. Hierzu verlas Bürgermeister Lederer anfangs ein erst einge-gangenes rechtsanwaltliches Schreiben des Grundstücksnachbarn. Das Schreiben zeigte viele Argumente auf, die gegen den Antrag, das Eckgrundstück in den Bebauungsplan mit aufzunehmen, sprechen. Während sich die Ausschussmitglieder Quirin Stürzer und Martin Lurz mit dem Antrag durchaus anfreunden konnten, sprachen sich Hans Thiel ("wir tun uns keinen Gefallen"), Hans Stürzer ("hier kann man nicht ins Rennen gehen"), Eisner ("nicht in der Lage zu entscheiden") und Thomas Kranz ("viele Punkte des Rechtsanwaltes stimmen") mehrheitlich dagegen aus.

Auch die Sichtweisen von Antragsteller und Nachbarn prallten aufeinander, als diese zu Wort kamen. Es kristallisierte sich heraus, dass der gordische Knoten von Vorschriften und Vorhaben kaum zu durchschneiden ist. Man kam dann überein, den Antrag nicht weiterzuleiten, sondern die Entscheidung zu schieben, um damit auch dem Bauwerber und den Nachbarn Gelegenheit zum überdenken zu geben. Mit dieser Vorgehensweise war man einverstanden.

Die Anfrage auf änderung des Bebauungsplanes Nummer 42 "Ahornweg" im Bereich der Festsetzung der Wandhöhe wurde als letzter Punkt behandelt. Hier war es das erklärte Ziel des Ausschusses, dass überall eine Kniestockhöhe von 1,6 Meter möglich ist. Hierzu wird man den Architekten bitten, entsprechende Vorschläge zu machen. ws

Kommentare