Dem Wintereinbruch zum Trotz

Hochwasserrückhaltebecken in Feldollling: Jetzt wird der Damm gebaut

An der Deichschüttung in Feldolling von der Mangfallbrücke in Richtung Osten wird gearbeitet, solang es das Wetter zulässt.
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An der Deichschüttung in Feldolling von der Mangfallbrücke in Richtung Osten wird gearbeitet, solang es das Wetter zulässt.
  • vonManfred Merk
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Die Arbeiten gehen weiter, trotz Wintereinbruch. Wie lange heuer noch gewerkelt wird und was jetzt ansteht, lesen Sie hier.

Feldkirchen-Westerham – Es geht weiter: Offenbar schickt sich der Winter an, auch im Flachland seinen Einzug zu halten. Ob wegen des leichten Schneefalls die Arbeiten am Hochwasser- Rückhaltebecken (HWRB) in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham heuer schon eingestellt werden müssen, ist noch nicht entschieden.

Arbeiten bis 18. Dezember

„In Absprache mit der zuständigen Baufirma Rädlinger aus Cham war geplant, wenn möglich an der Deichschüttung bis zum 18. Dezember weiterzuarbeiten“, sagte Willibald Slowaczek vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen.

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Mittlerweile ist auch der Auftrag für den Bau des Absperrdamms vergeben worden. Nach der europaweiten Ausschreibung hat den Zuschlag die Bietergemeinschaft Rädlinger aus Cham und Bauer aus Schrobenhausen erhalten.

Höhe der Absperrung maximal elf Meter

Der Absperrdamm wird rund 1100 Meter lang und am westlichen Rand des Leitzachwerk-Stausees angelegt. In einem Teilbereich umklammert er einen Teil des Stausees und verläuft dann von der Kreisstraße bis zur Mangfall.

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Die Dammhöhe über Gelände beträgt maximal elf Meter, die Schlitzwand wird in eine Tiefe von 20 Metern versenkt. In diesem Bauabschnitt soll dann auch das Überleitungsbauwerk und das Auslassbauwerk umgesetzt werden.

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