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Nachruf

Ihre „Gotteslobengerl“ waren berühmt: Hermine Stockenreiter aus Au stirbt kurz vor 79. Geburtstag

Hermine Stockenreiter
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Hermine Stockenreiter

Hermine Stockenreiter aus Au erhielt für ihre Verdienste das Goldene Ehrenzeichen des Pfarrverbandes Maria Morgenstern.

Au – Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde Hermine Stockenreiter, die nur wenige Wochen vor ihrem 79. Geburtstag im Beisein ihrer drei Kinder verstarb, zu Grabe getragen. Neben den beiden Diakonen A. Marx, B. Kinne und Pater John fanden sich auch der langjährige Geistliche der Pfarreien Au, Kematen und Dettendorf, Pfarrer Albert Hell sowie sein Nachfolger Tivada Jasura beim Requiem für die Verstorbene ein, um der Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen. Das Leben von Hermine Stockenreiter war durch den frühen Tod ihres Mannes und den Unfalltod ihrer Tochter geprägt. Schicksalsschläge, bei denen ihr tiefer Glaube half, diese schweren Zeiten zu bestehen und Kraft zu schöpfen.

Hermine Stockenreiter kochte für Grundschulkinder am Kinderbibeltag

Neben ihren Pilgerreisen an die großen Wallfahrtsorte in Europa mit vielen Eindrücken und Glaubenserfahrungen, prägte auch das Engagement für die Kirche vor Ort ihr Leben. Neben ihrem Dienst als Lektorin war sie 20 Jahre lang im Pfarrgemeinderat tätig, davon zwölf Jahre als Vorsitzende, eine Aufgabe, die sie mit großer Hingabe ausführte. Besonders die ältere Generation lag ihr am Herzen, die sie, bei den Seniorenfrühstücken oder gemütlichen Nachmittagen, mit ihrem Team verwöhnte. Mit großer Leidenschaft bekochte sie die Grundschulkinder beim Kinderbibeltag und organisierte mit Umsicht und Tatkraft die Aufgaben des Pfarrgemeinderates. Ein besonderes Herzensanliegen war ihr immer auch die Unterstützung des Klosters in Ursberg. So organisierte sie tatkräftig die Bewirtung bei den Maiandachten und Gottesdiensten an der Kapelle in Englsried, deren Erlös für die Arbeit der Schwestern in Ursberg ging.

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Nach dem Ausscheiden aus dem Pfarrgemeinderat 2018, erhielt sie für ihre Verdienste das Ehrenzeichen des Pfarrverbandes Maria Morgenstern in Gold, worüber sie sich sehr freute. Einzigartig waren auch ihre „Gotteslobengerl“, die sie aus den Blättern der alten Gesangbücher fertigte. So manch ein „Engerl“ am Christbaum wird an sie am Weihnachtsfest erinnern. BS

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