Heimisches ist Trumpf! - Bad Feilnbacher „Regional-Markt“ ist ein voller Erfolg

Uta Marschall (links) und Agnes Pfeiffenthaler finden den Markt klasse und auch die Örtlichkeit. strim

Der Regional-Markt in Bad Feilnbach hat jetzt zum dritten Mal stattgefunden. Und wenn es nach den Standbetreibern und den Besuchern geht, sollte der Markt öfter stattfinden, als wie bisher einmal im Monat.

von Peter Strim

Bad Feilnbach –Ob sich das allerdings umsetzen lässt, sei laut Ute Preibisch, Leiterin der Kur- Gästeinformation und Marktorganisatorin, noch offen. Das soll allerdings heuer noch seitens der Gemeinde entschieden werden.

21 Standbetreiber auf dem Platz vor dem Rathaus

Was Besucher erneut schätzten, war das Angebot an regionalen und und saisonalen Produkten. Beliebte Anlaufstellen waren die 21 Stände an denen Gemüse, Obst, Marmelade, Essig und Öle, Eier, Nudeln Brot, Schmalznudeln, Heumilchkäse und Räucherfisch angeboten wurden. Die Kunden freuten sich über die Infos zu den Produkten seitens der Marktleute.

Ute Preibisch, Leiterin der Kur- Gästeinformation und Marktorganisatorin findet: „Mehr Markt mit vielen Ständen am Rathausplatz wäre ein sehnlicher Wunsch. Nur Corona setzt bestimmte Maßstäbe und Regeln. Ob der Markt wöchentlich der 14-tägig stattfinden kann, ist derzeit noch offen.

Erfreulich sind das Flair und die zwischenmenschlichen Begegnungen.“ Und da machte es den Besuchern und auch den Marktleuten auch nichts aus angesichts der Corona-Auflagen Mund- und Nasen-Schutz zu tragen und der erforderlichen Abstand einzuhalten.

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Der nächsteRegionalmarkt findet am Samstag, 5. September, auf dem Rathausplatz statt. Eine Woche später, am 12. September, steht dann der nächste Markt an unter dem Motto „Koa Glump und koa Graffi“ an. Kunst steht dann von 10 bis 19 Uhr im Mittelpunkt. Lebensmittel werden nicht angeboten – sie gibt es ausschließlich auf dem Regional-Markt, der bisher immer am ersten Samstag im Monat stattfindet.,.

Maria Seidl, Manufaktorin aus Reitrain/Rottach-Egern weiß zudem: „Der Wunsch nach Märkten ist bayernweit groß. Sowohl im Bereich Lebensmittel und Genuss, als auch auf den Gebieten Kunst, Handwerk, Textil, Töpferei, Holz oder Dult.“

Mehr Termine beim Regional-Markt in Bad Feilnbach reichen in den Augen von Jennifer Marlog, Keramikerin aus Brannenburg, nicht aus. Es dürften auch die Inntalgemeinden abei sein: „Wichtig ist regional und saisonal. Der Preis ist dabei nicht entscheidend.“

Theresa Eder,Modellbauerin, mit Schwester AnnaEder, stellvertretende Hauswirtschafterin aus Bad Feilnbach bei ihrm Rundgang befragt sagen: „Mehr Markt finden wir gut. Zumindest im zweiwöchigem Rhythmus als Wertsteigerung des Standorts Förderung der Vermarktung heimischer und regionaler Produkte.“

Landwirte stehen hinter der Vermarktung

Und wie stehen die Landwirte hinter dem Regionalmarkt? Magdalena Stuffer, Landwirtin aus Au: „Mehr Markt im Sinne von öfter, befürworte ich mit Blick auf unsere Erzeugnisse im 14-tägigen Rhythmus. Die Kunden, die sehr oft Halt am Stand machen und sich für unsere Produkte interessieren, schätzen die Qualität.“

Agnes Pfeiffenthaler von der Archemilla Bad Feilnbach ist zusammen mit Ute Preibisch Ideengeberin und treibende Kraft hinter dem Regionalmarkt gewesen. „Bad Feilnbacher und die Gäste freuen sich über den Markt, auch gerne öfter. Der Dorfplatz vormRathauseignet sich bestens.“

Wollen, dass die Vermarktung heimischer Produkte gefördert wird: die Schwestern Theresa (links) und Anna Eder.

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