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Vom Zirbenholzartikel bis zum Hirschfänger

Handwerkermarkt in Maxlrain zeigt Besuchern Berufe, Mode und traditionell gefertigte Waren

Wer einen neuen Hut brauchte, war beim Maxlrainer Trachten- und Handwerkermarkt an der richtigen Adresse.
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Wer einen neuen Hut brauchte, war beim Maxlrainer Trachten- und Handwerkermarkt an der richtigen Adresse.

Vielfältig und interessant war das Angebot, mit dem die etwa 70 Händler die zahlreich erschienenen Besucher des Traditionsmarktes erfreuten. Dabei verrieten die Aussteller unter anderem, wie die aktuelle Tracht auszusehen hat.

Maxlrain – Sehr zufrieden zeigte sich Jens Höpke, der Veranstalter des Maxlrainer Trachten- und Handwerkermarkts am vergangenen Wochenende. „Nur am Samstagnachmittag waren es etwas weniger Besucher. Das lag wohl am Badewetter, aber es waren immer Leute da „, so Höpke. Circa 70 Fieranten seien wieder nach Maxlrain gekommen, um ihre Waren feilzubieten.

Wenn auch alles, was mit Tracht in Verbindung zu bringen ist, das Bild beherrschte, gab es allerlei Modernes zu sehen und zu erwerben. So war „für jeden etwas dabei“. Lederhosen, kurz oder lang, Dirndlgewänder und -stoffe oder Hüte, die dann eventuell auch ein Edelweiß, vor Ort aus Holz vom entsprechenden Schnitzer gefertigt, zierten. Filztaschen in verschiedenen Formen und Größen fanden ihre Käufer ebenso wie Schmuckstücke aus Horn oder Edelmetall. Beliebt bei den Herren war der „Hirschfänger“ für die Lederhose, mit teils aufwendig gearbeiteten Griffen und hochwertigen Klingen sowie „Umschlagstrümpfe“ für die „Kurze“ und dazu passende Hemden.

Tracht, Deko und Gesundheitsprodukte

Die Damen konnten aus einem reichhaltigen Sortiment von Trachtenblusen, Ledergürteln und Kniestrümpfen schöpfen oder sich eine handgefertigte Halskette aus Stoff oder Silber gönnen. Wer die Kunst alten Handwerks bewundern wollte, der kam bei einer Weberin, die Bänder in verschiedenen Farben herstellte, oder beim Bürsten- und Besenbinder auf seine Kosten. Auch Gesundheitsprodukte, beispielsweise aus Zirbenholz oder Traubenkernen, sowie Dekorationsartikel für Haus und Garten wurden angeboten.

Der Bürsten- und Besenbinder ließ sich bei seiner Arbeit zuschauen.

Besondere Aufmerksamkeit weckte ein Stand mit Insektenhotels. Gerne ließen sich die Besucher auch über den Gebrauch der Holzöfen informieren. Wer wissen wollte, wie denn eine Pizza oder ein Brot aus diesem Ofen schmeckt, konnte dies an Ort und Stelle probieren. Und manch einer gab sofort einen solchen Backofen in Auftrag. Ein Schattendasein fristeten lediglich Schafwollprodukte, die eher für die kalte Jahreszeit gedacht sind.

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Auch die Kulinarik kam nicht zu kurz: Im Angebot waren Spezialitäten aus Südtirol wie Käse, Speck, Salami oder „Hirschwurzn“. Die Standbetreiber, die durchweg mit den Verkaufserlösen zufrieden waren, verkauften auch „flüssige Nahrung“ wie edle Liköre, Weine oder Cocktails in Flaschen. Nostalgie pur bot der Softeis-Verkäufer, der die Spezialität der 70er-Jahre aus einem Oldtimer-Truck heraus anbot.

Nach dem Rundgang konnten sich die Besucher – bei musikalischer Unterhaltung – mit Bierspezialitäten, Grillsteaks und Würsten, die die Schützengesellschaft Maxlrain anbot, oder im angrenzenden Bräustüberl mit Biergarten verköstigen lassen.

uhe

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