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Am 16. September erster Spatenstich in Hinrichssegen - Bekanntgabe im Kreistag

Haltepunkt in trockenen Tüchern

Hinrichssegen/Rosenheim - Mehr als ein Jahrzehnt dauerten die Bemühungen der Marktgemeinde Bruckmühl und des Landkreises an, auf der Strecke der Mangfalltal-Bahn zwischen Holzkirchen und Rosenheim einen Haltepunkt in Hinrichssegen zu errichten. Immer wieder kam es seitens der Bahn zu Verzögerungen bei der Vorplanung, jetzt kann das Projekt endgültig realisiert werden.

Hans Zagler, der Geschäftsführer der Rosenheimer Verkehrsgesellschaft (RoVG), gab bei der gestrigen Sitzung des Kreistages im Rosenheimer Landratsamt bekannt, dass der erste Spatenstich für das Projekt nun definitiv am kommenden Dienstag, 16. September, erfolgen wird. "Das Projekt ist in trockenen Tüchern, wir halten die Einladung zu diesem Termin bereits in Händen", so Zagler.

Großes Lob zollten Zagler und auch Landrat Wolfgang Berthaler (CSU) in diesem Zusammenhang der Marktgemeinde Bruckmühl, die sich trotz aller Tiefschläge immer wieder mit neuem Elan für die Realisierung des Projektes eingesetzt hat. Die Geste der Anerkennung ging auch an die Adresse des Bruckmühler Altbürgermeisters Franz Heinritzi (CSU), der dem Kreistag angehört und in seiner ehemaligen Funktion als Rathauschef immer wieder Druck bei der Bahn gemacht hat.

Zagler verwies darauf, dass Hinrichssegen nach den bereits realisierten Haltepunkten Aibling-Kurpark und Rosenheim-Hochschule schon der dritte neue Haltepunkt ist, der binnen weniger Jahre auf Nahverkehrsachsen in der Region realisiert wird. "Der jahrzehntelange Rückbautrend der Bahn konnte eindeutig umgekehrt werden", so der RoVG-Geschäftsführer.

Eine Tatsache, die im Landkreis Hoffnung auf weitere Verbesserungen auf der Mangfalltal-Strecke schürt. Die Deutsche Bahn hat bereits signalisiert, dass mit Feldolling und Aicherpark zwei weitere neue Haltepunkte "mittelfristig in Planung" sind. Zagler war es aber auch wichtig, dass angesichts dieser positiven Entwicklungen eine Errungenschaft nicht in Vergessenheit gerät, von der Reisende bereits seit Ende Mai auf der Verbindung profitieren. Erstmals seit mehr als 100 Jahren verkehren hier täglich neun Züge pro Fahrtrichtung umsteigefrei zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und Rosenheim.

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