„Habe es immer als Ehre gesehen“

Rosemarie Matheis

Der Abschied fällt mir nicht schwer. 24 Jahre sind genug.

Frau Matheis, nach so langer Zeit in der Kommunalpolitik: Fällt der Abschied da schwer?

Die jungen Menschen müssen ihre Zeit selber gestalten.

Was waren aus Ihrer Sicht die prägendsten Momente oder Entscheidungen?

Es gab viele wichtige Entscheidungen, wie die Südumgehung, den Thermenbau, den Rathausbau, jetzt die neue Schule St. Georg. Diese Schritte waren sicher prägend für Bad Aibling. Es gab auch Entscheidungen, die leider nie gefallen sind, oder anders, als ich es mir gewünscht hätte. Ein großes Anliegen war mir immer der Verkehr in der Stadt. Dieses Thema lässt man seit fast 20 Jahren weitgehend unangetastet. In der Politik entscheiden nun mal Mehrheiten.

Was hat Sie dazu bewogen, das Amt so lange auszuüben?

Ich bin in Bad Aibling geboren und aufgewachsen und habe den größten Teil meines Arbeits- sowie privaten Lebens hier verbracht. Meine Familie gibt es seit Generationen in Bad Aibling. Ich habe es immer als eine Ehre gesehen, mich für meine Heimatstadt engagieren zu dürfen.

Was hat sich in der kommunalpolitischen Arbeit in dieser Zeit geändert?

Im Grundsatz hat sich in all den Jahren nicht viel geändert, wenn man von digitalen Dingen wie Informationen zu den Sitzungen vorab über das Ratsinformationssystem absieht.

Was können Sie den neu im Stadtrat vertretenen Mitgliedern aus Ihren Erfahrungen heraus für eine erfolgreiche Arbeit mit auf den Weg geben?

Ich wünsche ihnen viel Begeisterung für ihre Arbeit und viel Durchsetzungsvermögen. Interview Eva Lagler

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