Grünes Licht für drei Einfamilienhäuser

Im nördlichen Bereich des Straßenverlaufs „Am Eichpold“ (rechts der Straße) können mittelfristig auf einer 2500 Quadratmeter großen Wiesenfläche drei Bauparzellen für den Eigenbedarf bebaut werden. Neuwirth

Bruckmühl. – Mit einer Ortsabrundungssatzung für den Bereich nördlich des Straßenverlaufs „Am Eichpold“ befasste sich der Bruckmühler Bau-, Umwelt- und Vergabeausschuss (BUVA) in der letzten Sitzung vor der Corona-Ausgangsbeschränkung der Bayerischen Staatsregierung.

Nach der Sacherörterung schloss sich das Kommunalplenum dem Beschlussvorschlag der gemeindlichen Bauverwaltung einstimmig an. Damit können nun drei Bauparzellen mit Einfamilienhäusern für den Eigenbedarf bebaut werden.

Aus dem Außen- inden Innenbereich

Thomas Brückner von der Bauverwaltung erläuterte, dass das betroffene Areal mit einer Gesamtfläche von 2536 Quadratmetern bauplanungsrechtlich im Außenbereich liegt, und ein Baurecht nur durch den Erlass einer Ortsabrundungssatzung zu realisieren sei. „Nachdem die drei entsprechenden Grundstücksparzellen aber bereits im Westen und im Süden an eine bestehende Bebauung anschließen, sind nach unserer Bewertung die rechtlichen Voraussetzungen für den Erlass einer Ortsabrundungssatzung gegeben“, klärte Brückner auf. Nach seinen Ausführungen wird diese Sichtweise auch durch das zuvor kontaktierte Sachgebiet Bauleitplanung im Landratsamt Rosenheim gestützt. In Summe sieht das vorgelegte Grobkonzept vor, dass auf jedem der drei gleich großen Grundstücke ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung (mit zwei Vollgeschossen) gebaut werden soll. Für Bürgermeister Richard Richter (CSU/PW) war die Sachlage klar: „Wir haben hier einen ortsnahen Bereich, auf dem wir handeln können, aber nicht unbedingt handeln müssen.“ Die Straßenbreite für die Erschließung der Grundstücke bewertete er als ausreichend. Wichtig war ihm in diesem Zusammenhang aber, dass das anfallende Oberflächenwasser auf den betreffenden Grundstücken entsorgt werden muss. Für SPD/ÜWG-Rat Josef Staudt war der vorliegende Antrag eine „schlüssige Erweiterung an dieser Stelle“. Richard Linke (OLB) wagte einen Blick in die Zukunft und sah die Gefahr eines Zusammenwachsens des Ortskerns Bruckmühl mit dem Ortsteil Sonnenwiechs. Dies wiederum verneinte Brückner, da seinen Ausführungen nach lediglich einzelne Außenbereichsflächen dem Genehmigungsverfahren unterliegen.

Keine Bebauung bisnach Bruckmühl

Eine komplette Bebauung nach Osten und Norden verneinte er: „Wenn man so ein Szenario überhaupt irgendwann einmal andenkt, geht dies nur über die Aufstellung eines Bebauungsplans.“ Bauamtsleiter Konrad Kremser verdeutlichte hierzu noch einmal: „Nach heutigem Stand hält der Gemeinderat an einer stringenten Trennungslinie zwischen Bruckmühl und Sonnenwiechs fest.“ Dazu zeigte sich CSU/PW-Rat Hubert Maier froh, „dass uns heute nur die Anfragen für drei Bauparzellen auf dem Tisch liegen, das passt hier so“. Abschließend votierte das Kommunalplenum einstimmig für den Erlass einer Ortsabrundungssatzung.

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