Grüne bestehen seit 25 Jahren in Feldkirchen-Westherma: „Kein Verständnis für leere Hallen“,“

Pflanzten jetzt einen Baum am Pfarrer-Huber-Ring (von links): Franziska Geller, Carolin Günzl, Michael Günzl, Christof Langer und Elisabeth Spielmann.
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Pflanzten jetzt einen Baum am Pfarrer-Huber-Ring (von links): Franziska Geller, Carolin Günzl, Michael Günzl, Christof Langer und Elisabeth Spielmann.

Der Ortsverband der „Grünen“ in Feldkirchen-Westerham ist vor 25 Jahren gegründet worden. Ein vor wenigen Tagen gepflanzter Baum am Pfarrer-Huber-Ring in Feldkirchen soll an dieses Jubiläum erinnern.

von Manfred Merk

Feldkirchen-Westerham – Das schönste Geschenk aber bekamen die Grünen von vielen Bürgern schon vorab: Mit fünf Mandatsträgern wurde sie zur zweitstärksten politischen Kraft im 24-köpfigen Gemeinderat in Feldkirchen-Westerham gewählt.

Daran, wie alles begonnen hat, erinnert sich Christof Langer ganz genau. „Im Herbst 1995 habe ich Sepp Daxenberger, den damaligen Vorsitzenden der Grünen und Bürgermeister von Waging am See eingeladen, der Funke sprang sofort über.“

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Wenig später wurde der Ortsverband gegründet und Peter Bartlechner in den Gemeinderat gewählt, Langer wurde sein Nachfolger. „Bei den folgenden Wahlen bekamen wir immer mehr Zuspruch“, erinert er sich. Ursula Borkengagen und Adi Tutsch kamen dazu, später noch Barbara Birner und Elisabeth Spielmann. Seit Beginn dieser Legislaturperiode wird Spielmann von Carolin Günzl, Michael Günzl, Heinrich Gall und Thomas Henties unterstützt. Bei der Frage nach kommunalen Erfolgen zählt Langer viele Punkte auf. „Ursula Borkenhagen war viele Jahre Zweite Bürgermeisterin, Mitbegründerin und Vorsitzende des Vorzeige-Projekts „Sozialen Netzwerks“. „Die Verhinderung der Verlegung der Staatstraße zwischen Feldkirchen und Westerham wird für uns Grüne ein hartnäckiges Dauerthema bleiben“, verspricht Langer.

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„Genauso wie der Wunsch nach einem naturbelassenen Schwimmbad und preisgünstigen Wohnungen für sozial schwächer gestellte Mitbürger“, erklärt er weiter. Langer weiter: „Zuletzt protestierten wir vergeblich gegen die Ausweisung neuer Flächen für den Einkaufsmarkt in Westerham.“ Langer versichert, dass Erweiterungsbauten der heimischen Industrie und des Gewerbes von den Grünen stets mitgetragen werden, um Arbeitsplätze zu sichern. „Wir haben aber kein Verständnis für menschenleere Hallen und Abstellplätze für Autos auf der grünen Wiese.

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