Großreinemachen an der Mangfall in Bruckmühl – rechtzeitig vor den Corona-Ausgangsbeschränkungen

Bereits zum sechsten Mal organisierte die Bruckmühler Naturschutzjugend-Gruppe das große „Reinemachen“ an der Mangfall.

In diesem Jahr stand der beidseitige Uferbereich vom Bereich der Stauweiher in der Vagener Au bis zum Bruckmühler Tierkundemuseum auf der Agenda. Noch rechtzeitig vor den Corona-Ausgangsbeschränkungen gingen knapp 60 Umweltfreunde im Alter von vier bis 63 Jahren über vier Stunden lang engagiert zu Werke. Dazu gehörten unter anderem Melanie Männdl, Simone Fleige, Oliver Späth, Niklas Männdl, Milo und Moritz Mayer (Bild links, von links) und Carolin Farke (Bild Mitte, Mitte. „Die Müllmenge nimmt von Jahr zu Jahr ab“, freut sich der Brückmühler Rama-Dama-Chef Peter Staudt, dass die Öffentlichkeitsarbeit zum Wohle der Natur offenbar Früchte trägt. Trotzdem kamen auch bei der jüngsten Aktion, die rechtzeitig vor den Corona-Ausgangsbeschränkungen stattfand, ganze sechs Kubikmeter Müll zusammen. Darunter Hausmüll, Plastikbehältnisse in sämtlichen Größen, Fahrbahnbegrenzungspfosten, Einweg-Grills und komplette Gartenstühle, die Niklas Männdl (Bild rechts) aus dem Uferbereich holte. Auch Holzlatten mit und ohne Nägel, Eisenstangen und sogar komplette Autoräder auf Stahlfelgen wurden aus dem Ufer-Dickicht gezogen. Genauso diverse Lkw- und Silo-Planen, Beton-Quader, Dachziegel aus Asbest und ein Fahrrad. „Auch wenn die Menge von annähernd sechs Kubikmetern immer noch immens ist, sieht man, dass das Umweltbewusstsein der Bruckmühler für ihre Mangfall an Bedeutung gewinnt. Und wir lassen nicht locker“, versprach Staudt. Neuwirth

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